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Usedom Ganz Karlshagen in Blau und Orange
Vorpommern Usedom Ganz Karlshagen in Blau und Orange
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00:00 19.09.2016
Gar nicht so einfach, einen Ball auf einer Trage zu transportieren ohne ihn zu verlieren. Fotos (5): Dietrich Butenschön

Mit dem Herbstmarsch der Jugendfeuerwehren des Landkreises Vorpommern-Greifswald 2016 sind drei wichtige Fakten verbunden: Fakt eins: Landrätin Dr. Barbara Syrbe muss einen neuen Pokal kaufen. Fakt zwei: Karlshagen wurde einen ganzen Tag lang dominiert von den Farben Blau und Orange. Fakt drei: Der Vorstand des Kreisverbandes der Jugendfeuerwehren hat einen Beschluss gefasst, der im Norden der Insel Usedom für einige Erleichterung gesorgt hat.

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Beim Herbstmarsch der Jugendfeuerwehren waren 700 Mädchen und Jungen aus 61 Mannschaften am Start

Die Farben Blau und Orange der Anzüge der Angehörigen der Jugendfeuerwehren waren am Samstag schon deshalb auf den Straßen Karlshagens, des diesjährigen Austragungsortes des Marsches, nicht zu übersehen, weil sie von fast 700 Mädchen und Jungen getragen wurden. In 57 Jugend- und vier Kindermannschaften waren sie auf sechs Kilometern durch den Ort unterwegs und hatten an sieben Stationen Aufgaben zu absolvieren. So waren Knoten zu schlagen, Erste-Hilfe-Kenntnisse unter Beweis zu stellen, Gegenstände in trübem Wasser zu ertasten und zu benennen, Wörter aus Schläuchen zu formen, ein Ball auf einer Trage zu transportieren ohne ihn zu verlieren, ein mit Wasser gefüllter Container auf Holzrollen zu ziehen oder in drei Sprüngen eine möglichst weite Strecke zurückzulegen.

Bewährt hatte sich dabei, dass die Gesamtdistanz gegenüber dem vergangenen Jahr um einen Kilometer reduziert und damit ein flüssigerer Ablauf des Wettkampfes erreicht wurde.

Die Kinder und Jugendlichen waren mit Eifer bei der Sache. Anna-Lena Schmurr aus Ückeritz sagte: „Am meisten Spaß hat mir das Containerziehen gemacht. Insgesamt war es ein tolles Erlebnis vor allem im Team.“ Oskar Schümann, von der Lassaner Kinderfeuerwehr fand den Transport von Wasser mit einem Schwamm am schwierigsten. „Da musste man ganz schön aufpassen“, so der Junge. Fràncie Mallwitz (Karlshagen) sagte. „Der gesamte Parcours war ganz schön anspruchsvoll, er hat besonders die Koordination im Ganzen Team gefordert.“

Am schnellsten und mit der geringsten Fehlerquote absolvierten die Mädchen und Jungen des Teams Karlshagen II die Aufgaben, und so erklärt sich denn auch der Fakt, warum die Landrätin einen neuen Pokal kaufen muss: Der bisherige bleibt nach dreimaligem Gewinn hintereinander in Karlshagen.

Für Erleichterung hat dort die Entscheidung des Kreis-Jugendfeuerwehr-Verbandes gesorgt, dass der Pokalgewinner nicht mehr automatisch den nächsten Herbstmarsch ausrichten muss. Er soll nun ausgeschrieben werden.

Karlshagens Bürgermeister Christian Höhn sagte allen rund 60 Helferinnen und Helfern herzlichen Dank, die am Gelingen dieser Veranstaltung Anteil hatten. Besonders nannte er die Unterstützung durch die anderen Feuerwehren des Amtes Usedom-Nord und durch die Sponsoren aus dem Gemeinde- und Amtsbereich.

Dietrich Butenschön

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