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Usedom Gaskraftwerk: Erörterung vorm Sommer?
Vorpommern Usedom Gaskraftwerk: Erörterung vorm Sommer?
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00:00 19.03.2013
Lubmin

Obwohl das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt (Stalu) den Erörterungstermin für das in Lubmin geplante Gaskraftwerk vorerst abgesagt hat, bleibt die Bürgerinitiative (BI) „Kein Steinkohlekraftwerk Lubmin“ vorsichtig. Laut Vorstandsmitglied Christa Labouvie hatte sie auf Nachfrage schon am 8. März von der Absage erfahren, die Öffentlichkeit indes erst am 16. März. So schossen Spekulationen ins Kraut, was die Gründe für die Absage der ursprünglich ab dem 15. April geplanten Erörterung sein könnten. Die Initiative geht davon aus, dass es die Flut von Einwendungen war. 675 sollen es laut Stalu sein. Dort begründete man den geplatzten Erörterungstermin mit organisatorischen Problemen.

Die Bürgerinitiative rechnet nun damit, dass der Erörterungstermin zum Gaskraftwerk noch vor den Sommerferien stattfindet. Peter Müller, Dezernent im Stalu, sprach von „weniger als einem halben Jahr“. Die BI sorgte inzwischen dafür, dass für die juristische Vertretung durch einen Anwalt Geld verfügbar wird. Die Anwaltskosten im Erörterungsverfahren will man sich mit anderen Bürgerinitiativen und dem Naturschutzbund teilen.

Der Kreisverband der Grünen lehnte die Plänen für ein Gaskraftwerk inzwischen offiziell ab: Man halte das geplante Kraftwerk für überdimensioniert und sehe es nicht im Einklang mit dem EU-Naturschutzrecht, hieß es. Der Standort Lubmin, fordern die Grünen, solle konsequent zu einem Energiewendestandort entwickelt werden. Technologien, die den Ausbau der erneuerbaren Energien unterstützen, böten hervorragende Möglichkeiten, den Standort an die Bedürfnisse der Energiewende anzupassen.

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