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Usedom Gebrochene Fahrbahn sorgt für Debatte im Lassaner Winkel
Vorpommern Usedom Gebrochene Fahrbahn sorgt für Debatte im Lassaner Winkel
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00:02 27.09.2017
Die Kreisstraße 31 wird erneuert. Sie ist Bestandteil der Haushaltsplanung des Landkreises für 2018/2019. Ich gehe davon aus, dass dies vom Kreistag so beschlossen wird. Jörg Hasselmann, Vizelandrat

Die Kreisstraße 31 ist die einzige befestigte Zufahrt des Lassaner Ortsteiles Pulow. Am vergangenen Freitag, so schildert der Pulower Philipp Schöne, nahm die arg zerschlissene Straße zusätzlichen großen Schaden. Ein Traktor, so berichtet der Pulower, habe die ohnehin sehr desaströse Straße an besagter Stelle nunmehr komplett zerstört. Die Fahrbahndecke zerbröckelte in beträchtlichem Ausmaß, so dass sich die Kreisstraßenmeisterei gezwungen sah, an der Schadstelle Warnbaken aufzustellen und den Verkehr halbseitig daran vorbeizuführen.

Vizelandrat Hasselmann (CDU) versichert nochmals: Kreisstraße 31 wird erneuert

Philipp Schöne teilt mit, dass er in der Angelegenheit Anzeige erstattet habe. Zugleich sieht er angesichts des Schadensbildes jene Befürchtungen der Einwohnerschaft bestätigt, die Straße könnte wegen der Benutzung durch schwere Landwirtschaftsfahrzeuge eines nicht mehr fernen Tages gänzlich unpassierbar sein. „Soviel zur Tragfähigkeit der Straße und zur Benutzung durch die angrenzenden Agrarbetriebe“, lautet sein prägnanter Kommentar. Am Montag schaltete sich Vizelandrat Jörg Hasselmann (CDU) persönlich ein, um dafür zu sorgen, dass die Straße an betreffender Stelle repariert wird:

„Die Arbeiten sollen heute noch beginnen.“ Dem Vernehmen nach ist die Fahrbahn durch einen Pflug zerstört worden; möglicherweise handele es sich um einen Versicherungsschaden.

Unterdessen wirft Waldemar Okon, Vorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen des Kreistages Vorpommern-Greifswald, Hasselmann vor, sich mit Aussagen zur Kreisstraße 31 immer mehr in Widersprüche zu verstricken. Während der Lassaner Stadtvertretersitzung am 5. September hatte der stellvertretende Landrat versichert, dass der Landkreis die K 31 „prioritär nach oben setzen und in absehbarer Zeit erneuern“ werde. Das Vorhaben sei Bestandteil der Haushaltsplanung des Landkreises für 2018/19. Okon zitiert in einem Pressebericht vom 21. September nun neuerliche Aussagen Hasselmanns, wonach dieser erklärt haben soll, die K31 müsse nicht ausgebaut werden, da in deren Umfeld bereits jetzt schon Gülle ausgefahren werde.

Hasselmann weist dies zurück. „Eine solche Aussage habe ich nicht getroffen“, versicherte er auf Nachfrage. Vielmehr erneuerte der Christdemokrat seine auf der Lassaner Parlamentssitzung abgegebene Zusage, wonach die K 31 auf der Prioritätenliste der zu erneuernden Kreisstraßen nach oben gesetzt und die Finanzierung im Doppelhaushalt für 2018/2019 verankert sei. „Ich gehe davon aus, dass dies vom Kreistag auch so beschlossen wird“, so Hasselmann. Entsprechende Signale habe es kürzlich während der Sitzung dreier Ausschüsse des Kreistages in Lassan gegeben, als es um die umstrittenen Pläne für den Bau eines Gülle- und Gärrestelagers an besagter Straße ging. Wie berichtet, hat die Kreisverwaltung das Vorhaben inzwischen genehmigt. Die Bürgerinitiative „Kein Güllelager im Lassaner Winkel“ will die Genehmigung gerichtlich überprüfen lassen.

Tom Schröter

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