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Gebürtiger Römer schwingt in Wolgast den Kochlöffel

Wolgast Gebürtiger Römer schwingt in Wolgast den Kochlöffel

Von zahlreichen Plakaten blickt den Wolgastern ein neues sympathisches Gesicht entgegen. Es gehört Soranno Giampaolo. Der Gourmetkoch will in der Peenestadt sein Glück versuchen und lädt seit gestern ins „Ristorante da Gianni“ an der Hafenstraße auf der Schlossinsel ein.

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Soranno Giampaolo sorgt mit seinem „Ristorante da Gianni“ für mehr Vielfalt in der Wolgaster Gaststättenlandschaft.

Quelle: Tom Schröter

Wolgast. Giampaolo, Jahrgang 1961 und fünffacher Vater, kommt offenbar gern herum. „Ich bin in Rom geboren und im Vatikan getauft“, berichtet er. „Als ich elf war, sind meine Eltern nach Deutschland ausgewandert. In Bad Harzburg eröffneten sie eine italienische Gaststätte, von denen es in Deutschland damals noch nicht viele gab.“

Soranno Giampaolo fand Gefallen an der Arbeit im Gastronomiebetrieb. Besonders die Küche hat es ihm angetan. Er lernte selbst Koch und betrieb bald auch sein erstes eigenes Restaurant. Vor sechs Jahren wagte er dann auf der Insel Rügen einen persönlichen Neuanfang. Dort schwang er nacheinander in unterschiedlichen Lokalitäten seine Kochlöffel, arbeitete zum Beispiel als Küchendirektor in der Gaststätte auf der Selliner Seebrücke oder im Stralsunder Fischermann‘s Restaurant.

Hier lernte er Harald Anders aus Wolgast kennen, der ihn schließlich auf die seit Jahresbeginn leer stehende Gastwirtschaft in der Pension „Neptun“ aufmerksam machte und Giampaolo dazu bewegte, den Betrieb zu übernehmen.

Den urigen Gastraum hat der gebürtige Römer und passionierte Fossiliensammler mit den schönsten seiner Fundstücke dekoriert. Versteinerte Seeigel, Donnerkeile, Muscheln und fossile Schwämme, so genannte Sassnitzer Töpfe, sind zu bewundern. Die meisten Schaustücke fand Soranno Giampaolo bei ausgedehnten Wanderungen auf der Insel Rügen.

Der gebürtige Römer mag eben das Maritime. Dies wird auch bei einem Blick in die Speisekarte deutlich. Fisch in verschiedenen Variationen gehört zum Standardprogramm. „Mir ist es wichtig, dass ich meinen Gästen Produkte aus der Region anbiete. Es gib t im Achterwasser hervorragenden Zander und in der Ostsee Steinbutt, Dorsch und Lachs.“ Deren Zubereitung sieht der temperamentvolle Koch als eine besondere Herausforderung an. Mit seinen Gästen will er einen intensiven Kontakt pflegen; an Gesprächsthemen wird es sicher nicht mangeln.

Die Gaststätte & Pension existiert seit 2003. „Der vorhandene alte Speicher wurde damals entsprechend umgebaut“, erzählt Harald Anders, dessen Tochter Jessy das Lokal zuletzt betrieben hatte.

ts

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