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Gedenken an grausamen Transport

Peenemünde Gedenken an grausamen Transport

Vor 73 Jahren wurden 600 KZ-Häftlinge von Usedom deportiert

Peenemünde. Der 13. Oktober ist der Tag, an dem vor 73 Jahren 600 KZ-Häftlinge aus Peenemünde auf den Transport ins Lager Mittelbau-Dora und damit für die meisten von ihnen in den sicheren Tod getrieben wurden. Das Deutsch-Polnische Kulturforum „Odermündung“ wird in diesem Jahr diesen traditionellen Gedenktag mit der gegenwärtig im Historisch-Technischen Museum Peenemünde präsentierten Ausstellung „Warschauer Aufstand 1944“ verbinden.Die Veranstaltungen beginnen am Freitag um 13 Uhr mit Führungen für Schüler und andere Gäste durch die Exposition. Dabei können die Teilnehmer auch einen der wenigen noch lebenden Zeitzeugen, Professor Zbigniew Kruszewski (90), kennenlernen. Kruszewski, der als 16-Jähriger am Warschauer Aufstand beteiligt war, ist ein in Polen und in den USA sehr bekannter und hoch angesehener Sozialwissenschaftler, der ab 14.15 Uhr in einer Gesprächsrunde Rede und Antwort stehen wird. Ab 16 Uhr wird nach einem musikalischen Zwischenspiel der Film „Warschau nach der Zerstörung“ gezeigt, danach ergreift Staatssekretär Sebastian Schröder aus dem Schweriner Bildungsministerium das Wort zu einer Gedenkrede. Mit einem Konzert von Schülern und Lehrern der Kreis-Musikschule endet gegen 17 Uhr die Veranstaltung. Wie der Vorstand des Deutsch-Polnischen Kulturforums mitteilt, haben die Berliner Stiftung „Verantwortung, Erinnerung, Zukunft“, das Bundes-Familienministerium über das Programm „Wir von hier“ und die Landeszentrale für politische Bildung die Förderung übernommen. db

 

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Zbigniew Kruszewski

OZ

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