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Usedom Gegenbesuch an griechischer Westküste
Vorpommern Usedom Gegenbesuch an griechischer Westküste
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00:00 04.11.2016
Kerstin Teske (l.) begrüßte im Sommer die Griechen. Quelle: Henrik Nitzsche

21 Grad und Sonnenschein statt vorwinterliche Temperaturen: Die Usedomer Nordamts-Chefin Kerstin Teske und der Zinnowitzer Bürgermeister Peter Usemann (UWG) machten sich gestern Morgen auf den Weg von Zinnowitz nach Griechenland, genauer gesagt nach Pylos, einer kleinen Stadt mit 5000 Einwohnern an der Westküste des Landes. Diese Reise ist ein Gegenbesuch für die Visite der Griechen im Juni dieses Jahres an der Ostsee.

Damals besichtigte die dreiköpfige Delegation, unter anderem der Bürgermeister Dimitris Kafantaris, das Ostseebad. Sie waren damals besonders von der Architektur und der Tauchgondel an der Zinnowitzer Seebrücke fasziniert. Im Juni hieß es, dass die Griechen in ihrer Kleinstadt den Unterwassertourismus weiter fördern wollen, denn vor der Küste liegen eine Menge alter Schiffswracks, die vor langer Zeit einmal gesunken sind. Gerade bei Freizeit- und Profitauchern sei das Gebiet rund um Pylos sehr beliebt. „Auf beiden Seiten besteht Interesse, dort eine Tauchgondel zu installieren.

Dazu gab es ein paar Gespräche“, bestätigt Andreas Wulff, Chef der Zinnowitzer Tauchgondel, auf OZ-Nachfrage. Noch seien die Verhandlungen aber ganz am Anfang. Dieser Besuch sei bislang nur als Austausch von Erfahrungen gedacht.

Das derzeitige Treffen steht unter dem Titel „Griechische und Deutsche Kommunen – vereinter Blick in die Zukunft Europas“. Bürgermeister Peter Usemann berichtet, dass die Griechen mit den Usedomern über gemeinsame Projekte reden wollen. „Eventuell sind auch Fördermittel für Zinnowitz möglich“, sagt er gestern Nachmittag. Auf dem Programm der Teilnehmer stehen unter anderem Vorträge über die Tourismusentwicklung oder die „Finanz- und Wirtschaftsförderinstrumente für Kommunen und Unternehmen“.

Am Dienstag sind beide wieder am Schreibtisch. Dann wird die OZ über den Besuch berichten. Die bisherigen Besuche könnten durchaus der Beginn einer kommunalen Partnerschaft werden. Das Projekt wird über die EU finanziert.

Hannes Ewert

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