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Usedom Gemeinde soll Tourismuskonzept „Heringsdorf 2026“ erarbeiten
Vorpommern Usedom Gemeinde soll Tourismuskonzept „Heringsdorf 2026“ erarbeiten
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00:00 04.05.2016

In den Wirtschaftsplänen des Eigenbetriebes Kaiserbäder 2016 bis 2018 sollen jeweils 20000 Euro für die Erarbeitung eines Tourismuskonzeptes „Heringsdorf 2026“ in den Haushalt eingestellt werden. Das beschlossen die Heringsdorfer Gemeindevertreter mit großer Mehrheit in der jüngsten Sitzung.

„Unserer Gemeinde fehlt eine klare touristische Ausrichtung. Wir brauchen eine gesteuerte Entwicklung mit Blick auf unseren Nachbarn Swinemünde“, begründete Hans-Jürgen Merkle (BI) die Vorlage, die von der Fraktion BI/Die Linke eingebracht wurde. Um die Wettbewerbsfähigkeit mit anderen touristischen Orten und Regionen zu sichern, sollen Verwaltung, die Einwohner sowie die örtlichen touristischen Leistungsträger unter Hinzuziehung externer Fachleute bis April 2018 ein Tourismuskonzept mit „Aussagen zur mittel- und langfristigen touristischen Ausrichtung“ erarbeiten.

In der Begründung der antragstellenden Fraktion heißt es weiter, dass „auf der Investitionsseite immer wieder einzelne Teilprojekte aufgegriffen oder durchgeführt werden, die sich mehr oder weniger aus Zufälligkeiten ergeben, wobei insgesamt kein roter Faden zu erkennen ist“. Als Beispiele werden das Fischereierlebniszentrum Bansin, barrierefreie Strandzugänge, Sportstrand Ahlbeck, Veranstaltungsfläche Heringsdorf, Entwicklung Haus der Erholung (HdE) Ahlbeck, Zukunft Ostseetherme genannt.

Handlungsbedarf werde auch auf operativer Ebene gesehen — der Eigenbetrieb habe ein Veranstaltungsbudget von annähernd einer Million Euro, hinzu kämen 300 000 Euro an Personalkosten. Dieser Mitteleinsatz sei unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit neu zu überdenken.

Federführend soll zunächst der Eigenbetriebsausschuss der Heringsdorfer Gemeindevertretung sein. Im Zuge der Erarbeitung des Konzeptes regte Gemeindevertreter Jörg Erdmann (AfD) an, öffentliche Workshops zu organisieren, um auch die Bürger des Ortes mitzunehmen.

Von Henrik Nitzsche

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