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Usedom Gemeinden investieren in Infrastruktur
Vorpommern Usedom Gemeinden investieren in Infrastruktur
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00:00 14.10.2016

Wenn Peter Usemann, Bürgermeister von Zinnowitz, über die Planungen für die Gemeinde redet, dann findet er fast kein Ende. Straßensanierung, Sportschule, Kurverwaltung und Sportvereine – viele Projekte stehen auf seiner Liste.

„Ab Mitte nächster Woche rollen vor der Sportschule endlich die Bagger. Dann beginnt die Sanierung des Areals“, sagt das Gemeindeoberhaupt stolz. Auch die Straßensanierung in der Gemeinde schreitet voran. „Derzeit finden Bauarbeiten in der Oiestraße, Kastanienallee, Hinter den Tannen und in der Hohen Straße statt“, erklärt er. In dem Zuge werden gleichzeitig die Regenentwässerungen geschaffen beziehungsweise erneuert.

„Wir haben außerdem einen Planer damit beauftragt, ein gutes Konzept für die Ortseingänge zu erstellen, damit die jeweiligen Ausschüsse eine Gesprächsgrundlage haben. Der derzeitige Zustand ist sehr unbefriedigend“, betont er.

Auch an der Promenade soll sich etwas tun. „Die Gemeinde ist gerade dabei, den Bereich hinter dem Palace-Hotel zu verändern. Dort soll ein kleiner Spielplatz entstehen. Dort, wo jetzt ein Info-Point ist, zieht wohl die Mal-Ecke für die Kinder ein. Sie befand sich immer neben der Kurverwaltung. Dort soll jedoch ab November gebaut werden.“ Außerdem sollen die Toilettenhäuschen am Sport- und Fischerstrand erneuert werden.

In Karlshagen steht die Sanierung eines Sanitärgebäudes auf dem Fünf-Sterne-Campinglatz auf der Agenda. Dort beginnen am Montag die Arbeiten, die Ende März abgeschlossen sein sollen. „Das Gebäude ist seit 2004 ganzjährig in Nutzung. Nur bei zweimaliger Nutzung pro Tag addieren sich seitdem eine Million Benutzer“, erklärt Christina Hoba vom Eigenbetrieb des Ostseebades. Die Damen- und Herrentoiletten inklusive Dusch- und Waschräume werden komplett saniert. „Eine beginnende Sanierung des ’ältesten’ sich in Betrieb befindenden Gebäudes auf dem Campingplatz wird notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben und erneut im Jahr 2018 die Klassifizierung des Deutscher Tourismusverbandes mit fünf Sternen zu erreichen. Der Campingplatz ist die entscheidende Einnahmequelle des Gesamtunternehmens und hat damit besondere Bedeutung“, erklärt sie.

In Trassenheide soll das Gelände des „Waldhofes“ zum Familienhotel umgestaltet werden. Geplant: Ein neues Restaurant, Spa- und Wellnessbereich sowie 40 Suiten und Appartements in zehn Häusern. Auch wird die Fertigstellung im kommenden Jahr erwartet. Auf dem rund sieben Hektar großen Waldgelände soll das Hauptgebäude, der „Waldhof“, abgerissen werden. In einem neuen Gebäudekomplex sind Rezeption, Küche und gastronomische Einrichtungen geplant. Außerdem soll es mehrere Räume mit Dienstleistungsangeboten geben. „In der Gemeinde selbst gibt es selbst noch keine spruchreifen Umgestaltungen. Die befinden sich noch in der Entwicklung“, sagt Stepfanie Pflock aus der Kurverwaltung.

Hannes Ewert

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