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Usedom Geräuschlos durch die Kaiserbäder
Vorpommern Usedom Geräuschlos durch die Kaiserbäder
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01:20 21.10.2017
Bürgermeister Lars Petersen (r.) übergibt die Schlüssel für das neue E-Fahrzeug an Toni Voß vom Kommunalen Ordnungsdienst. Quelle: Foto: Henrik Nitzsche
Heringsdorf

Die Verwaltung der Kaiserbäder steigt in die E-Mobilität ein: Seit gestern ist der Kommunale Ordnungsdienst der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf mit einem Renault Zoe 40 unterwegs. Das Elektroauto hat eine Reichweite von rund 300 Kilometern. „Dank des sogenannten Umweltbonus vom Bund für E-Fahrzeuge gab es eine Förderung von 4000 Euro. Das Fahrzeug kostet rund 25 000 Euro. Für die nächsten acht Jahre müssen keine Kfz-Steuern bezahlt werden“, sagt Heringsdorfs Bürgermeister Lars Petersen und erinnert in dem Zusammenhang an das Klimaschutzkonzept der Gemeinde. „Unser nächster Schritt ist die Umrüstung aller Straßenlaternen im Gemeindegebiet auf LED. Im Promenadenbereich ist das teilweise schon erfolgt“, so Petersen. Die Umstellung in der Ahlbecker Pommernhalle wird gegenwärtig vorbereitet – „die Ausschreibung läuft“, sagt Controller Michael Arndt, der in der Verwaltung für alle Maßnahmen zuständig ist, die Kosten sparen. Wie sich das neue E-Fahrzeug auf das kommunale Budget auswirkt, soll nun getestet werden. „Zwei bis drei Tage sind die Kollegen unterwegs, bis das Auto wieder an die Steckdose muss“, sagt Arndt. Strom gibt es gegenwärtig noch von der Ladestation in der Ahlbecker Goethestraße. Im nächsten Jahr soll eine Stromladesäule vor dem Ahlbecker Rathaus errichtet werden.

Dass die Kollegen des Kommunalen Dienstes nun nur noch geräuschlos durch die Kaiserbäder düsen, schließt Petersen aber aus. „Während des eineinhalbstündigen Aufladens der Batterien sind sie als Fußstreife unterwegs“, so der Bürgermeister.

hni

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