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Usedom Glas-Aale in der Peene ausgesetzt
Vorpommern Usedom Glas-Aale in der Peene ausgesetzt
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19:32 07.03.2016
Kerstin Schünemann (Kaufmännische Leiterin Anklamer Zuckerfabrik) und Torsten Uhthoff (Geschäftsführer Forellenzucht Uhthoff) begutachten die jungen Glasaale. Quelle: Kay Steinke
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Anklam

Zwischen 20 000 und 25 000 Glas-Aale wurden am Mittwochvormittag in Anklam (Vorpommern-Greifswald) in der Peene ausgesetzt. Die rund zwei Jahre alten und bis zu zehn Zentimeter langen Jungfische wurden über Nacht aus Frankreich importiert, wie Torsten Uhthoff, Geschäftsführer der Forellenzucht Uhthoff, der OSTSEE-ZEITUNG sagte.

Im Fluss an der Anklamer Zuckerfabrik wurden am Mittwochvormittag über 20 000 Jungfische neu angesiedelt – Experten hatten dies nach einem großen Fischsterben im September 2015 empfohlen.

„Sie haben den Transport gut überstanden“, meint Uhtloff, nach dem er zusammen mit Mitgliedern des Anklamer Anglerverbands Peeneblick die Fische ausgesetzt hatte.

Die in ihrem Entwicklungsstadium noch durchscheinenden Aale wurden am Gelände der Anklamer Zuckerfabrik, die zu dem niederländischen Konzern Suiker Unie gehört, in die Freiheit entlassen. Das Unternehmen übernimmt auch die Kosten der Aal-Ansiedlung - für 8,5 Kilogramm Glas-Aal sind das rund 3000 Euro.

Experten hatten eine Neuansiedlung von Fischen nach einer Havarie empfohlen. Im September 2015 hatte ein großes Fischsterben in der Peene zu einem deutlichen Einbruch des Fischbestands geführt. Durch ein Leck im Rohrsystem der Anklamer Zuckerfabrik war laut Angaben des Unternehmens 111 000 Liter hochkonzentrierter Alkohol in einen Regenwasserkanal ausgetreten und über diesen in den Fluss gelangt. 4,4 Tonnen Kadaver (Plötze, Barsche, Hechte, Welse) bargen Helfer aus dem Fluss.

Von Steinke, Kay

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