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Größter Wolgaster Vermieter investiert ins Wohnumfeld

Wolgast Größter Wolgaster Vermieter investiert ins Wohnumfeld

Bewohner können Anregungen für Wohngebiet im Südwesten einbringen

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Die Fassade des modernisierten und nun mit Balkonen versehenen Wohnhauses in der Thälmannstraße 7/8 hebt sich optisch von den Wohnblocks in der Umgebung ab, deren Außenwände vielfach mit starkem Algenbewuchs behaftet sind.

Quelle: Fotos: Tom Schröter

Wolgast. Die Wolgaster Wohnungswirtschafts GmbH (WoWi) will das Wohnumfeld in ihren Neubausiedlungen weiter verbessern. Am 28. Juni lädt Sozialmanager Lars Bergemann Interessierte zu einer Begehung ein. Treffpunkt ist um 14 Uhr auf dem Thälmannplatz. Innerhalb von etwa zwei Stunden soll das Wohngebiet, das von Thälmann-, Karl-Zimmermann-, Heberlein- und Breitscheid-Straße umschlossen ist, kritisch unter die Lupe genommen werden. „In einer Art Gedankenaustausch sollen Missstände aufgedeckt, Veränderungsbedarf angezeigt und von den Mietern Anregungen vorgebracht werden“, erläutert Bergemann, der um eine rege Beteiligung bittet.

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Bewohner können Anregungen für Wohngebiet im Südwesten einbringen

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Unterdessen will die WoWi – der größte Wolgaster Vermieter verfügt über 2840 Wohnungen, von denen derzeit 9,5 Prozent leer stehen – bereits in Eigenregie das Wohnflair insbesondere in Wolgast-Süd verbessern. „Indem wir das Wohnhaus in der Thälmannstraße 7/8 modernisiert, mit Balkonen ausgestattet und die Fassade erneuert haben, fällt der hässliche Algenbewuchs an mehreren Wohnblöcken in der Umgebung nun umso deutlicher ins Auge“, sagt WoWi-Geschäftsführer Jan Koplin. „Ganz schlimm sieht zum Beispiel die Fassade des Blocks in der Philipp-Müller-Straße 4 bis 6 aus“, verdeutlicht er. Auch an mehreren Häusern in der Breitscheid- und an der Heber- leinstraße 1/3, 5/7 sowie 9/11 gebe es Handlungsbedarf.

Hauptsächlich im Bereich der Bad- und Küchenfenster siedelten sich wegen der entweichenden feuchten Luft schwarze Algenkulturen an. „Bis zum Jahr 2019 wollen wir schrittweise alle unsere Wohnhaus-Fassaden reinigen, die sehr von Algen befallen sind. Am Thälmannplatz fangen wir an“, verkündet Jan Koplin. Insgesamt seien für die Säuberungsaktionen bis zum Jahr 2019 etwa 180000 Euro eingeplant. In einigen Fällen seien der Bewuchs derart hartnäckig beziehungsweise die Wände so stark beschädigt, dass Reparaturen und Neuanstriche nötig seien. Dies treffe zum Beispiel auf den Giebel des Blocks in der Diesterwegstraße 1 und jenen in der Thälmannstraße 12 zu.

Auch die Fassade des Hauses in der Ludwig-van-Beethoven-Straße 2, in der bis vor kurzem die Gaststätte „Stadt Wolgast“ betrieben wurde, soll laut Koplin 2017 gesäubert und repariert werden. Die Sanierung des Restaurants ist unterdessen noch im Gange; der WoWi-Geschäftsführer rechnet Anfang Juli mit der Fertigstellung. „Seit 1993 wurde in diesen Räumen praktisch nichts mehr gemacht“, berichtet er. „Über 80000 Euro mussten wir aufwenden, um die Elektroanlage auszubessern, den Sanitärbereich komplett zu modernisieren und den Fußboden zu erneuern.“ Nun befinden sich die Arbeiten in den letzten Zügen. Mitarbeiter des künftigen Betreibers haben bereits mit dem malermäßigen Herrichten des Gastraumes begonnen. Zum 1. Juli, so war gestern zu erfahren, soll die Gaststätte als Pizzeria „Bella Vita“ ihre Pforten wieder öffnen – angesichts des Abarbeitungsstandes der Sanierungsmaßnahmen ein recht ambitioniertes Ziel.

„Wir wollen den Spagat hinbekommen, das Wohnen in den Neubaugebieten angenehmer zu machen und uns gleichzeitig in der Innenstadt zu engagieren und auch hier attraktiven Wohnraum anzubieten“, sagt Jan Koplin. Wie berichtet, will die WoWi in der Baulücke in der Steinstraße 15 ein Wohn- und Geschäftshaus mit altersgerechten Wohnungen mit Balkonen und Loggien bauen und so zur Belebung der Altstadt beitragen. Parallel dazu sind weitere Aktivitäten in Wolgast-Nord und Wolgast-Süd in Vorbereitung. Konkret geht es zum einen um die Erneuerung des Straßenbelages im Karree Diesterwegstraße und zum anderen um die Neugestaltung der Außenanlagen im Bereich östlich der Beethoven-Straße. Hier sind laut Koplin die Verkehrführung neu zu ordnen, Pkw-Stellflächen auszuweisen und Außenanlagen aufzuwerten. Für welches der beiden Vorhaben, die jeweils mit Kosten von etwa 300000 Euro veranschlagt sind, man sich letztlich entscheidet, sei noch offen.

Begehung: 28. Juni, 14-16 Uhr

Tom Schröter

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