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Usedom Großer Traum: Besser als Tesla werden
Vorpommern Usedom Großer Traum: Besser als Tesla werden
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00:05 05.01.2018
Swinemünde

Zygmunt Kiliszewski ist gerade 60 Jahre alt geworden. Doch sein Gehirn läuft auf Hochtouren. In seiner kleinen Wohnung in einer der Swinemünder Siedlungen hat er eine richtige Werkstatt eingerichtet. Und die ist voller Schrauben, Verbindungskabel und diverser anderer Bauteile. Zygmunt Kiliszewski wird in der Region Erfinder genannt.

Schrauben, Kabel, Motoren und unzählige kleine Bauteile: In seinen vier Wänden hat Zygmunt Kiliszewski eine Werkstatt eingerichtet und tüftelt an seinen Erfindungen. JAGIELSKI Quelle: Foto: Radek

Seine Leidenschaft sind Verbrennungs- und Elektromotoren sowie Stromgeneratoren. Ein von ihm verbesserter Motor wird zurzeit an der Technischen Fachhochschule in Posen geprüft. „Mein Motor könnte – nach der erforderlichen Verbesserung und wissenschaftlichen Ausarbeitung selbstverständlich – zum Beispiel einen Hubschrauber bewegen. Solch ein Motor kann ferner in einer elektrischen Kaffeemühle, einem Motorrad oder in einem großen Industriebetrieb eingesetzt werden”, erzählt Zygmunt Kiliszewski.

Der Swinemünder möchte gerne einen Motor bauen, der besser und effizienter wäre als ein Modell des amerikanischen Elektroautobauers Tesla. Doch dazu sind Geld und eine professionelle Werkstatt notwendig. Die Beschaffung von diversen Bauteilen kostet ihn ein Vermögen, und die Arbeit in einem Wohnhaus ist oft auch durchaus gefährlich. Deshalb hofft Kiliszewski, dass er mit seinen Ideen und Lösungen Vertreter der Automobilbranche und von Forschungsinstituten endlich überzeugen kann.

Die Einwohner der Stadt Swinemünde drücken ihrem Erfinder jedenfalls die Daumen. Und Internetnutzer haben ihm vielfach bestätigt, dass seine technischen Vorschläge hochinteressant sind. Ein Video mit einem kurzen Vortrag Kiliszewskis zu Motoren wurde im Internet von mehr als 100 000 Menschen angesehen. Viele Zuschauer schrieben wohlwollende Kommentare und wünschten ihm Erfolg.

„Meine Präsentation richte ich an ambitionierte Jugendliche und junge Erwachsene, Hobby-Techniker und Forscher, die neue elektrotechnische Konzepte untersuchen, und an Ingenieure, die verschiedene neue Anlagen bauen. Dabei ist es mir wichtig, dass jeder meine Analysen verbessern kann, dass die Stromgeneratoren noch effizienter funktionieren, ihre Baukosten reduziert und Konstruktionsfehler ausgeschlossen werden können“, postuliert der Erfinder.

Der Swinemünder interessiert sich schon seit seiner Kindheit für Technik. Schon im Alter von zwölf Jahren hatte er das Konstruktionsprinzip eines Dampfmotors mit einseitigem Zahnriemen ausgearbeitet.

Seine Leidenschaft konnte er dann an der Offizierhochschule der Landstreitkräfte in Breslau weiter entfachen. Seine große Liebe: Motorräder. Für die war sein Vater schon Feuer und Flamme. Er hört gerne ihren Sound, der von Modell zu Modell unterschiedlich ist.

Dabei interessiert sich Zygmunt Kiliszewski nicht nur für die Mechanik. Auch die Astronomie und die Weltraumforschung reizen ihn. Von Zeit zu Zeit angelt er gerne oder erholt sich im Schrebergarten.

Auch der Umweltschutz sei ihm sehr wichtig.

Für seine Entwicklungen versuchte Kiliszewski bereits, die großen Automobilkonzerne wie Toyota, BMW oder Volvo zu begeistern. Als Antwort hat er von ihnen zumindest schon mal viele Dankschreiben erhalten.

Wer weiß, vielleicht gelingt dem Swinemünder Erfinder ja bald der Durchbruch...

Radek Jagielski

Trainingsauftakt: 15. Januar, 17.30 Uhr Testspiele: 20. Januar gegen Hertha BSC U 19, 13.00 Uhr in Berlin; 27. Januar gegen Bölkower SV, 12.00 Uhr in Greifswald; 31.

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