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Usedom Großfeuer vernichtet Mitarbeiter-Quartier
Vorpommern Usedom Großfeuer vernichtet Mitarbeiter-Quartier
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00:01 27.01.2018
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Benz, Ullrichshorst und den Kaiserbädern waren in Bansin im Einsatz. Quelle: Foto: Hannes Ewert
Bansin

Für drei Mitarbeiter der Seetel-Hotelgruppe begann der gestrige Morgen mit einem großen Schock: Meterhohe Flammen schossen kurz nach 4 Uhr aus dem Gebäude ihres Quartiers an der Strandpromenade in der Nähe des Kaiserstrand-Beachhotels.

Polizei ermittelt Ursache des Brandes an Bansiner Promenade

Ein 27 Jahre alter Angestellter meldete den Brand der Rettungsleitstelle. Zwei weitere Personen – ein 23 Jahre alter Italiener und eine 37 Jahre alte Polin – konnten das Haus ebenfalls schnell verlassen, und auch der Hund eines Angestellten konnte von der Feuerwehr gerettet werden. Wie Seetel-Chef Rolf Seelige-Steinhoff am Unfallort berichtete, war der Mitarbeiter gerade dabei, ins Bett zu gehen.

Kurz vorher hatte er nach eigenen Angaben geduscht. „Er kam von der Spätschicht. Gegen 4 Uhr sah er die Flammen und die Rauchentwicklung. Er verließ das brennende Haus und informierte die Rettungskräfte. Ich danke den beteiligten Feuerwehren für das schnelle Eingreifen“, so Seelige-Steinhoff. Er ist froh, dass keine Personen verletzt wurden. „Das ist das Wichtigste. Den Schaden am Haus regulieren wir über Versicherungen. Ein Gutachter wurde bereits informiert“, sagt er. Die betroffenen Mitarbeiter kommen seit der vergangenen Nacht im Kaiserstrand Beachhotel unter, bis sich eine neue Lösung findet.

„Das Gebäude wurde früher als Ferienwohnungsobjekt genutzt – jetzt allerdings für neue Mitarbeiter, die noch auf der Suche nach einer Wohnung auf der Insel sind. In der Hauptsaison sind alle zehn Wohnungen belegt. Jetzt waren fünf in Benutzung, aber nur drei bewohnt“, erklärt der Hotel-Chef. Noch am Morgen nahm der Kriminaldauerdienst der Polizei das abgebrannte Gebäude in Augenschein. Am Nachmittag kam ein Brandursachenermittler hinzu. „Wir ermitteln in alle Richtungen. Eine technische Ursache wird nicht ausgeschlossen“, erläutert Axel Falkenberg, Sprecher der Polizeiinspektion Anklam. Das zweigeschossige Haus ist nun ein Fall für den Abrissbagger.

„Wir gehen nach bisherigen Ermittelungen von einer Schadenssumme von 300000 Euro aus“, heißt es am Nachmittag von Seiten der Polizei. Knapp 50 Frauen und Männer der Feuerwehren aus den Kaiserbädern, Ulrichshorst und Benz waren im Morgengrauen im Einsatz. „Wir haben bis in die Mittagsstunden Brandwache gehalten, damit ein erneutes Ausbrechen der Flammen sofort bekämpft werden kann“, meldete Olaf Meyer von der Feuerwehr Ahlbeck gestern Nachmittag.

„Ein Feuerwehrmann musste aufgrund von Kreislaufproblemen vom Rettungsdienst behandelt werden. Ihm ging es danach aber wieder gut“, fügte Polizeisprecher Falkenberg an.

Hannes Ewert

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