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Usedom Gülle-Streit: Stadt und BI vereinbaren Gespräch
Vorpommern Usedom Gülle-Streit: Stadt und BI vereinbaren Gespräch
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00:00 15.09.2016

Sachlichkeit soll einziehen im Streit um den geplanten Rindergüllebehälter im Lassaner Winkel. Die Bürgerinitiative (BI), die das Vorhaben der Peeneland Agrar GmbH Hohendorf verhindern will, und die Stadtvertretung kamen jetzt überein, einen Termin für ein informelles Gespräch zu vereinbaren. Der frühere Pulower Bürgermeister Matthias Andiel hatte zuvor mit Nachdruck einen offenen, konstruktiven Umgang der BI und des Stadtrates in der Problematik angemahnt. Andiel wörtlich: „Wir sollten Interessen gemeinsam abstimmen und herausfinden, welche Wege es gibt, wie die Kräfte zusammenkommen.“ Nun wollen sich je drei Vertreter der BI und des Stadtparlaments sowie Bürgermeister Fred Gransow (CDU) treffen, um über das Thema zu beraten.

In der Stadtvertretersitzung am Dienstagabend stand das an der Kreuzung Pulow/Klein Jasedow geplante, 6447 Kubikmeter fassende Güllelager im Mittelpunkt der Einwohnerfragestunde. Vertreter der BI verwiesen nochmals auf den Flächennutzungsplan der früheren Gemeinde Pulow, in welchem unter anderem der besagte Kreuzungsbereich als Teil des touristischen Entwicklungsraumes ausgewiesen sei, was mit dem Bau eines Güllelagers in Konflikt stehe. Der Stadt wurde empfohlen, den Flächennutzungsplan fortschreiben zu lassen oder diesen auf das gesamte Stadtgebiet auszuweiten, was laut Bürgermeister jedoch etwa 60000 Euro kosten würde.

Unterdessen sagte Peeneland- Geschäftsführer Philipp Kowolik gestern auf OZ-Anfrage, dass auch er sich über das Angebot für ein Gespräch im kleinen Kreis freuen würde. „Bisher“, so bedauere er, „wollte niemand von der Bürgerinitiative mit mir über dieses Thema reden. Dabei komme auch ich aus dieser Region und möchte, dass sowohl die Landwirtschaft als auch der Tourismus leben können.“

ts

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