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Güllegestank aus Zarnitz nervt auch die Ziemitzer

Sauzin/Zarnitz Güllegestank aus Zarnitz nervt auch die Ziemitzer

. Die Gemeinde Sauzin und die Stadt Lassan liegen eine gehörige Strecke auseinander, zudem trennt sie der Peenestrom.

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Sauzin/Zarnitz. . Die Gemeinde Sauzin und die Stadt Lassan liegen eine gehörige Strecke auseinander, zudem trennt sie der Peenestrom. Doch sie haben ein Problem gemeinsam, das ihren Einwohnern gewaltig stinkt: die in der Milchviehanlage Zarnitz anfallende Gülle. Schon seit langem beklagen vor allem die Bewohner des Sauziner Ortsteils Ziemitz den Gestank, der bei den leider vorherrschenden Westwetterlagen über den Peenestrom zu ihnen dringt. In der Gemeinderatssitzung machten die Abgeordneten in dieser Woche ihrem Unmut über die „zeitweilig unzumutbaren Zustände“ ein weiteres Mal Luft.

Doch es ging auch um die kleineren Sorgen des Alltags: In seinen Mitteilungen machte Bürgermeister Jürgen Steinbiß darauf aufmerksam, dass die in Ziemitz immer wieder an der Straßenbeleuchtung auftretenden Probleme auf ein marodes Hauptkabel zurückzuführen seien. Die derzeitige Haushaltslage – die Gemeinde hat einen unausgeglichenen Etat und muss auf Grundlage eines Haushaltssicherungskonzepts arbeiten – lasse allerdings keine grundlegende Instandsetzung zu.

Steinbiß kündigte zudem weitere Gespräche mit den Landwirten aus der Region an, denen klar gemacht werden müsse, dass sie ordnungsgemäße Zufahrten zu ihren Feldern anzulegen haben. Es gehe nicht an, so der Bürgermeister, dass, wie zum Beispiel bei der unlängst abgeschlossenen Maisernte, mit den schweren Maschinen und Fahrzeugen an allen möglichen Stellen auf die Straßen gefahren wird und dabei auch Radwege in Mitleidenschaft gezogen werden.

Und: Die Gemeinde sucht für den Ortsteil Sauzin nach einer dauerhaften Lösung für die Löschwasserversorgung. In der Sitzung der Gemeindevertreter wurde kritisch angemerkt, dass die Leistung der Hydranten im Ort nicht ausreicht und die vorhandene offene Entnahmestelle für Löschwasser immer mehr verlandet. Die von Experten für den Bau eines Behälters veranschlagten 50 000 Euro kann die Gemeinde nicht tragen, und so regte der Abgeordnete Lothar Franz eine andere, wesentlich billigere Lösung an: Ein ausgedienter Behälter, zum Beispiel ein Gastank, mit dem nötigen Fassungsvermögen von 50 Kubikmetern ließe sich besorgen und an zentraler Stelle eingraben.

Dietrich Butenschön

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