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Hafenausbau: Streit um Zufahrt ausgeräumt

Usedom Hafenausbau: Streit um Zufahrt ausgeräumt

Erschließungsstraße rückt von Privatgrundstücken ab / Weitere Transporte auf dem Wasserweg

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Das Hafenplateau wird zunächst deutlich angehoben. Gleichzeitig erfolgt die Baggerung im Usedomer See.

Quelle: Steffen Adler

Usedom. Wieder ist eine Klippe beim Großprojekt Hafenausbau in Usedom umschifft. Wie Bürgermeister Jochen Storrer und Süd-Verwaltungsamts-Chef René Bergmann gestern mitteilten, ist am 2. November vorm Verwaltungsgericht Greifswald ein Vergleich geschlossen worden.

Wie berichtet hatten Grundstücks- und Hauseigentümer geklagt, dass die Bau- und rückwärtige Erschließungsstraße zu dicht an ihren Wohnhäusern vorbei führen würde. Die Rede war in einem Falle von nur 50 Zentimetern. Jetzt haben sich beide Seiten darauf verständig, dass die Kommune für einen nicht genannten Betrag Grundstücks- bzw. Wiesenflächen von den betroffenen Privathaushalten ankaufen werde.

Diese erlauben es, so Bergmann, den Verlauf der Baustraße um etwa fünf Meter vom Haus weg zu verschieben. Ein Kompromiss, mit dem jetzt offenbar alle leben können.

Gleichzeitig wurde mit den Anwohnern Schulz und Menge vereinbart, dass die Straßenbreite auf einer Länge von 60 Metern nur drei Meter breit ausgeführt wird und Fahrzeuge so langsam wie nur irgend möglich hier unterwegs sein sollen. Ein weiterer Teil der Wieckstraße soll zu einer Anliegerstraße umgewidmet werden.

Storrer: „Damit ist abzusehen, dass die derzeitige Belastung der Peenestraße und der weiteren innerstädtischen Straßen zeitnah reduziert wird.“ Das soll noch im November der Fall sein; umgehend, nachdem der Bauerlaubnisvertrag von allen Seiten unterschrieben sein wird.

Unabhängig davon stellen Amt und Kommune in Aussicht, dass die Transporte von Baumaterialien für die spätere Uferbefestigung (zum Beispiel große Stahlteile für die Spundwand) auf dem Wasserweg erfolgen sollen. Der Auftrag dafür muss erst noch europaweit ausgeschrieben werden.

Laut Bürgermeister liegen die derzeitigen Arbeiten – betroffen sind Straße, Abriss und Seebaggerung – zeitlich im Plan und verlaufen „zufriedenstellend“.

St. Adler

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