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Heimatstube im Kölpinseer Bahnhof um- und neugestaltet

Kölpinsee Heimatstube im Kölpinseer Bahnhof um- und neugestaltet

Wer wissen will, wie die so genannte „hohe Kante“ in unseren Wortschatz Einzug fand, wie zum Beispiel Stubbenfelde zu seinem Namen kam und warum die Handschuhe der ...

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Dankbar haben die Vorstandsmitglieder Vera Schmurr, Silke Müller, Anette Balden und Maritta Scheeweiß (v.l.) ihren Ortschronisten Ulrich Knöfel in ihre Mitte genommen.

Quelle: Beate Rother

Kölpinsee. Wer wissen will, wie die so genannte „hohe Kante“ in unseren Wortschatz Einzug fand, wie zum Beispiel Stubbenfelde zu seinem Namen kam und warum die Handschuhe der Fischer einst mit zwei Daumen ausgestattet waren, wird in der Heimatstube im kleinen Kölpinseer Bahnhofsgebäude fündig. Nach einer systematischen Neu- und Umgestaltung in der Winterperiode wurde diese am Samstagvormittag mit einem Rundgang feierlich wiedereröffnet.

Viele gesammelte historische Utensilien, Bilder und Modelle hatten die Heimatfreunde des 36-köpfigen Vereins mit Unterstützung seiner zwölf Fördermitglieder in eine übersichtliche und ansprechend gegliederte Ordnung gebracht. Auf erstaunlich kleinem Raum ist nun selbst die unkomplizierte Entnahme der großen Richtkrone zum jährlichen Erntefest möglich. Unschwer zu erkennen, dass Ulrich Knöfel (78) als Vorstandsmitglied und Ortschronist hier federführend tätig war und ist. In authentischer Natürlichkeit konnte das Loddiner Urgestein nahezu zu jedem Ausstellungsstück Herkunft und Handhabung erläutern und hatte zumeist auch noch eine kleine Anekdote auf Lager, welche die Ortsgeschichte lebendig werden ließ.

Aus einer Ausstellung zur Heimatgeschichte anlässlich des 100. Geburtstag des Ostseebades im Jahr 1995 ist hier durch liebevolle Kleinarbeit, persönliche Zuwendung und etliche Leihgaben und Schenkungen eine sehenswerte Heimatstube entstanden, die nun auch dank diverser Filmaufnahmen für eine moderne Präsentation von Tradition und Brauchtum steht. Vom Aufbau eines Rauchhauses über Feuerpatschen bis hin zur Entwicklung des Küstenschutzes ist hier alles zu finden. Gut nachvollziehbar, dass das Angebot der regionalen Zeitreise gern auch von Schulklassen und den Kindern der umliegenden Rehakliniken genutzt wird.

Mit Kommentaren wie: „Was kannst Du eigentlich nicht?“ und „Hast Du wunderbar gemacht“, richtet die örtliche Politprominenz ihre Hochachtung stellvertretend für alle Mitwirkenden an den ehrenamtlichen Museumsführer Knöfel. „Unsere Anerkennung gilt der vielen ehrenamtlichen Arbeit, die hier drinsteckt“, sprach Bürgermeister Ulrich Hahn sein öffentliches Dankeschön aus. Geöffnet: Di./Do. 15 bis 17 Uhr

Von Beate Rother

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