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Usedom Helfer sammeln Totholz in Wolgaster Anlagen
Vorpommern Usedom Helfer sammeln Totholz in Wolgaster Anlagen
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16:48 16.03.2019
Am Sonnabend wurde der Park hauptsächlich von Totholz und altem Laubwerk befreit. Quelle: Tom Schröter
Wolgast

Am Sonnabendvormittag war zum zweiten Mal innerhalb dieses Frühjahrs ein Großreinemachen in den Wolgaster Anlagen angesetzt. Gut 30 große und kleine Helfer fanden sich auf Initiative von Andreas Keil am Pavillon ein, um von hier aus in alle Himmelsrichtungen auszuschwärmen.

Beim ersten Arbeitseinsatz war es vordergründig darum gegangen, den Belvederepark von Zivilationsmüll zu befreien, der in den vergangenen Jahrzehnten an vielen Stellen illegal abgelagert wurde. Diesmal stand nun das Beseitigen von Totholz und altem Laub im Mittelpunkt des Geschehens. „Allerdings“, so berichtete Andreas Keil, „hatte in der Zwischenzeit schon wieder jemand seinen Sperrmüll unweit des Pavillons entsorgt.“

Groß und Klein beteiligten sich am Einsatz

Die fleißigen Mitstreiter, unter ihnen auch viele Kinder und Jugendliche, hatten am Sonnabend alle Hände voll zu tun. Morsches Astwerk, alte Stämme und trockenes Gestrüpp wurden zu beeindruckenden Haufen zusammengetragen. Der Stadtbauhof hatte bereits am Donnerstag etliches Holz ab- und zugeschnitten, das nun ebenfalls zu den Sammelstellen geschafft wurde. Am Montag sollen die Berge vom Bauhof abgefahren werden.

Gesäubert wurde auch die Gedenkplatte des 1893 aufgestellten Denkmals, das an das seinerzeit 50-jährige Bestehen der Anlagen erinnert. Mit roter Farbe war der mit dem Schriftzug versehene Stein besprüht worden. „Außerdem wurde der Bereich um das Denkmal mit Rindenmulch versehen“, berichtete Andreas Keil. Darüber hinaus wurde mit einigem Geschick am Rande des Festplatzes eine Benjeshecke, bestehend aus abgestorbenen Zweigen und Ästen, aufgestellt.

Auch eine neue Benjeshecke wurde am Rande des Festplatzes wieder angelegt. Quelle: Tom Schröter

Die Initiative verfolgt das Ziel, Wolgasts grüne Lunge mittelfristig wieder instand zu setzen, eine regelmäßige Pflege der Gehölze, Wege und Anlagen zu erreichen und den Park mit vielfältigen Aktionen neu zu beleben. „Es geht darum, möglichst viele Leute einzubinden, die das Potenzial unserer Anlagen erkennen, Spaß daran haben, sich einzubringen und Zeit in der Natur zu verbringen“, erklärt Keil.

Vor dem Musikpavillon entstanden mehrere große Haufen, die am Montag abgefahren werden sollen. Quelle: Tom Schröter

Ulrike Knoll vom Fachdienst Bauen der Stadtverwaltung, die ebenfalls mit anpackte, informierte, dass sich Wolgast um Fördermittel aus dem Programm „Grüne Stadt“ bemühe, um die Verschönerung des Parks finanzieren zu helfen. Kritisch sieht Ulrike Knoll, dass der Park von einigen Inhabern angrenzender Gärten mit Pkw befahren und für die Ablagerung von Gartenabfällen usw. missbraucht wird. Um die Anlagen künftig zu schützen, sei dafür zu sorgen, die zu den Anlagen gerichteten Gartentore dauerhaft zu schließen.

Tom Schröter

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