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Usedom Heringsdorf: Finanzielles Nachspiel für Promenadenbau
Vorpommern Usedom Heringsdorf: Finanzielles Nachspiel für Promenadenbau
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00:00 30.04.2016
Heringsdorf

Fünf Jahre nach der Eröffnung der Europapromenade, die die Kaiserbäder und das polnische Swinemünde verbindet, kommt auf die Gemeinde Heringsdorf eine Geldforderung vom Land zu. Darüber informierte Bauamtsleiter Andreas Hartwig in der jüngsten Gemeindevertretersitzung. Er sprach von einem „Rückforderungsschreiben des Landesförderinstitutes“. Laut Hartwig geht es um die Frage, welche Kosten förderfähig waren und welche nicht. „Wenn jemand nach fünf Jahren damit kommt, ist das nicht so leicht, das nachzuvollziehen“, so Hartwig.

Das Schreiben bezieht sich auf eine Finanzkontrolle der EU. „Es wurden Mängel bei der Dokumentation des Vergabeverfahrens für die Planungsleistungen festgestellt“, sagte gestern Marcus Strömich, stellvertretender Heringsdorfer Bürgermeister. Die Prüfung laufe noch. Es gehe dabei um 43 000 Euro. Das Geld, so der Rathaus-Mitarbeiter, hat die Gemeinde bereits an das Land zurückgezahlt. Dies sei aber kein Schuldeingeständnis, so Strömich. „Wir haben gezahlt, um die Zinslast zu verringern. Sollte sich kein Fehler herausstellen, wird das Geld zurückerstattet“, sagt er.

Im Sommer 2011 wurde auf Usedom die mit zwölf Kilometern längste Promenade Europas eröffnet. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 3,57 Millionen Euro, davon kamen 3,14 Millionen Euro aus Mitteln der EU und des Landes. Henrik Nitzsche

OZ

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