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Usedom Heringsdorfer Grundschüler wollen endlich umziehen
Vorpommern Usedom Heringsdorfer Grundschüler wollen endlich umziehen
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00:00 31.05.2013
Die Grundschüler sind unter sich und an einem Standort besser aufgehoben.“ Grit Vehreschild, Grundschulleiterin Quelle: Burow
Bansin

Die Leiterin der Heringsdorfer Grundschule „An der alten Feuerwehr“ spricht sich für einen alleinigen Standort für ihre Klassen am ehemaligen Maxim-Gorki-Gymnasium aus. „Mit dem ersten Bagger wären unsere Sorgen nur noch eine Zeitfrage“, sagt Grit Vehreschild. Lieber solle alle Kraft darauf verwendet werden, den geplanten Weg zu Ende zu gehen, als für das Modell Schulcampus wieder viel Zeit verstreichen zu lassen.

Seit 2010 steht fest, dass das Maxim-Gorki-Gymnasium saniert und zur Grundschule werden soll. Seitdem laufen die Planungen. Baustart soll in diesem Jahr sein. Doch im Februar schlugen Harald Linde und Gunnar Runne einen umfangreichen Neubau für verschiedene Klassenstufen und Schultypen an gleicher Stelle vor.

„Die Kinder brauchen keinen Palast. Sie freuen sich darauf, endlich umzuziehen“, sagt Vehreschild. Sechs Jahre sei diskutiert worden. Jetzt befürchtet sie, dass alle Planungen wieder über den Haufen geworfen werden. Personalrätin Dietlind Lorenz unterstützt diese Einstellung genauso wie der Schulelternrat: „Es ist eine Entscheidung gefallen und die sollte umgesetzt werden“, sagt Joachim Berauer.

Der Neubau sei völlig überdimensioniert. „Die Grundschüler treffen auf eine neue Schule und gleichzeitig auf neue Schüler. Das können sie nicht verarbeiten.“ Zudem sei ihm völlig unklar, wie sich der Anreiseverkehr von bis zu 800 Schülern gestalten soll. Im Vordergrund sollten die Kinder stehen, die gute Lernbedingungen brauchen. „Die Grundschüler sind unter sich besser aufgehoben“, sagt Schulleiterin Grit Vehreschild. Lieber plant sie weniger umfangreich, damit noch Geld für Inhalte, also Lehr- und Lernmittel, übrig bliebe.

Die Grundschule in Heringsdorf platzt aus allen Nähten. Durch die Außenstelle in Bansin kann sie gerade noch die Schüler aufnehmen, die im nächsten Schuljahr von Zirchow übernommen werden. Dann gibt es insgesamt 270 Schüler, die in zwölf Klassen von eins bis vier unterrichtet werden.

Irene Burow

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