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Hier werden 50 000 Kubikmeter Sand bewegt

Schmollensee Hier werden 50 000 Kubikmeter Sand bewegt

Haltepunkt Schmollensee wird bis 2018 ein Kreuzungsbahnhof

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So soll der Kreuzungsbahnhof Schmollensee (aus Richtung Wolgast kommend) nach der Fertigstellung aussehen. Rechts im Bild die Haltestellen für die Busse sowie die Parkplätze. VISUALISIERUNG: INGENIEURPLANUNG-OST GMBH (IPO)

Schmollensee. Den wohl größten Sandkasten auf Usedom gibt es gegenwärtig in Schmollensee. Am Haltepunkt der Usedomer Bäderbahn (UBB) werden rund 50 000 Kubikmeter Sand bewegt, schätzt Benjamin Klingbeil von der Firma Ingenieur-, Tief- und Gleisbau Stralsund. Er hat das Sagen auf der riesigen Baustelle. Bis Ende April 2018 wird Schmollensee zu einem Kreuzungsbahnhof ausgebaut. „Hier wird es künftig einen Bahnhof mit zwei Gleisen, zwei Bahnsteigen und mehr Parkplätzen geben“, sagt Fred Burchardt, Leiter für Infrastruktur bei der UBB. Er fasst damit die Schwerpunkte der Investition zusammen, die sich auf rund 6,5 Millionen Euro belaufen.

OZ-Bild

Haltepunkt Schmollensee wird bis 2018 ein Kreuzungsbahnhof

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Mit dem dann neunten Begegnungsbahnhof im Streckennetz der UBB auf Usedom „können wir unsere Leistungsfähigkeit erhöhen“, begründet Burchardt den Neubau. „Und flexibler auf das Verkehrsaufkommen reagieren“, ergänzt Projektleiter Holger Hagemann von der Ingenieurplanung-Ost GmbH Greifswald. Die größte Herausforderung bei dem Projekt war aus Hagemanns Sicht: „Eine Trassenvariante unter Berücksichtigung der Bahn, Straße und Umwelt zu finden. Und möglichst lange den Bahn- und Straßenverkehr aufrechtzuerhalten.“

Das alte Gleis wird zurückgebaut, die beiden neuen Gleise (Zweigleisigkeit auf etwa 300 Metern) werden zwischen jetzigem Bahnsteig und der Bundesstraße 111 verlegt. „Das gilt auch für den Parkplatz, der hinter den Gleisen in Richtung Pudagla errichtet wird. Der Bahnübergang wird zur Bundesstraße hin nach vorne verlegt und zwar in den Bereich der jetzigen Einfahrt zum Parkplatz“, so Burchardt.

Der Zeitplan ist straff: Der Bodenaustausch – Torfboden wird durch grobkörnigen Boden ersetzt – sowie die Umverlegung des Radweges direkt an die Bundesstraße sind im Gange. Der Unterbau soll in diesem Jahr fertig werden. „Bis März 2018 soll auch der Oberbau stehen mit Schotter, Gleis und Bahnsteig“, sagt Bauleiter Klingbeil.

Sportlich, wie es Burchardt bezeichnet, wird es im März: „Wenn wir die neuen Gleise an das bestehende Netz anschließen, müssen wir den Bereich 14 Tage sperren. In dieser Zeit richten wir einen Schienenersatzverkehr ein.“ Gleiches gilt auch für den Bahnübergang – auch hier ist eine 14-tägige Sperrung der B 111 in Richtung Pudagla im Gespräch. „Wir werden die Straße verbreitern, weil es vor dem Bahnübergang eine Links- und Rechtsabbiegespur geben wird“, kündigt der UBB-Mitarbeiter an. Geplante Fertigstellung 25. April 2018: „Mit Beginn des Sommerfahrplans muss der Bau soweit sein, dass hier Züge kreuzen können.“

Züge „kreuzen“

4,13 Millionen Euro hat die Usedomer Bäderbahn vom Land für die Errichtung des Kreuzungsbahnhofs bekommen.

Durch den Umbau des Bahnhofs können Züge in Schmollensee auf dem neuen Ausweichgleis das Eintreffen von anderen Zügen aus der Gegenrichtung abwarten und sie passieren lassen – die Züge können sich also „kreuzen“. So soll der Fahrplan der Bäderbahn insgesamt stabiler laufen und Verspätungen im Abschnitt Ückeritz - Bansin einfacher ausgeglichen werden.

Um Baufreiheit für die beiden neuen Gleise zu schaffen, wurden in dem Bereich rund 60 Birken, Eichen und Pappeln gefällt. Laut Forstamt Neu Pudagla ist der Bauherr mit einer Ersatzaufforstung beauftragt worden.

Henrik Nitzsche

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