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Usedom „Ich war eben kein richtiger Kölner“
Vorpommern Usedom „Ich war eben kein richtiger Kölner“
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00:00 21.04.2017

Günther Jikeli (SPD), Stadtvertreter und Kreistagsmitglied aus der Stadt Usedom: Pommern, Schwaben, Münsterland und wieder Pommern – so kann man den Lebensweg von Günther Jikeli geografisch umreißen. Mit zwölf Jahren verließ Jikeli die Insel Usedom, um 2008 im Ruhestand wieder zurückzukehren. An der Kölner Uni hatte er zwischendurch Chemie studiert und als Industriechemiker beim Konzern Bayer gearbeitet. Er heiratete eine Kölnerin und ist Vater von vier Kindern. „Im Westen hat man mich oft spüren lassen, dass ich aus dem Osten kam. Ich war eben kein richtiger Kölner“, sagt Jikeli mit einem Blick zurück. Von Ost-West-Befindlichkeiten hält er nicht viel. „Oftmals sind es künstliche Probleme, die uns eingeredet werden sollen. Jeder hatte seine Bedingungen“, meint der 72-Jährige, der sich in der Usedomer Stadtvertretung und im Kreistag engagiert. In der Kommunalpolitik ist er bereits seit seinem 30. Lebensjahr aktiv. „Die Devise in Köln lautete, lass dir immer alles zeigen. Das habe ich in meiner politischen Arbeit so beibehalten. Damit bin ich hier im Osten nach meiner Rückkehr das eine oder andere Mal auch angeeckt. Ich finde es aber legitim, als gewählter Vertreter eines Parlaments auch Fragen zu stellen.“ Jikelis Motto: „Man muss ankommen und Rücksicht nehmen auf die unterschiedlichen Biografien.“

hni

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