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Usedom „Idyll am Peenestrom“ ohne Sturmflutschutz
Vorpommern Usedom „Idyll am Peenestrom“ ohne Sturmflutschutz
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04:47 15.04.2013

Die Ziemitzer Kleingartensparte „Idyll am Peenestrom“ trägt ihren Namen nicht ohne Berechtigung. Die am westlichen Ortsrand befindliche Anlage, die 57 Parzellen umfasst, ist wunderschön gelegen und bietet den Nutzern einen schönen Flecken fürs Gärtnern und Erholen.

Allerdings machen sich mehrere Mitglieder der Sparte Sorgen, da das Idyll über keinen wirksamen Sturmflutschutz verfügt. Manfred Pabst ist einer der ersten, die 1974 anfingen, das Gelände gegenüber dem Peenestrom urbar zu machen. Er trug das Anliegen in der vergangenen Woche dem Sauziner Gemeinderat vor. In den kommenden Jahren sei turnusgemäß mit einem großen Sturmflutereignis zu rechen.

„Daher möchten wir, dass sich die Gemeinde langfristig für eine Verlängerung des vorhandenen Deiches einsetzt. Wir brauchen Sicherheit, damit wir nicht irgendwann einmal unsere Lauben schwimmend vorfinden“, erläuterte der 76-Jährige gegenüber den Abgeordneten.

Die Gemeindevertreter nahmen das Anliegen zur Kenntnis. Bürgermeister Jürgen Steinbiß meldete jedoch Zweifel an, ob die Gemeinde überhaupt der hierfür zuständige Ansprechpartner ist. Das Amt Am Peenestrom soll nun die Verantwortlichkeiten prüfen. Unbeantwortete Fragen gibt es auch zur Ableitung der in der Gartensparte anfallenden Abwässer. Laut Manfred Pabst verfügen alle Parzellen über dichte abflusslose Sammelgruben. In der Sparte gehe es demokratisch zu. „Wenn sich die Mehrheit für einen Anschluss an das öffentliche Netz entscheidet, dann wird entsprechend verfahren“, so der Vertreter. Laut Bürgermeister ist eine Anschlussmöglichkeit in unmittelbarer Nähe der Anlage vorhanden. „Allerdings“, so stellte Steinbiß klar, „ist so ein Anschluss mit allerlei Tiefbauarbeiten und Kosten verbunden.“

Mit weit weniger Aufwand dürfte das Anlegen eines Schneeschutzes an besonders gefährdeten Stellen in den beiden Ortsteilen sein. Der Abgeordnete Frank-Ralf Schüler schlägt das Anpflanzen von Hecken östlich der Hauptstraße vor, um den leidigen Schneeverwehungen in Zukunft wirksam vorzubeugen. Lothar Franz bot an, kostenlos Schneezäune zur Verfügung zu stellen, von denen er reichlich auf Lager habe.

ts

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