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Usedom „Ihr Lachen steckt an“
Vorpommern Usedom „Ihr Lachen steckt an“
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00:00 18.08.2016
Da verstehen sich ganz offenbar zwei Frauen prima: Wohnbereichsleiterin Susanne Kober (rechts) und Erika Lettow. Quelle: Steffen Adler

Susanne Kober (37) ist eine Frohnatur, wie sie im Buche steht. Herzlichkeit gehört für sie zum täglichen Job genau so wie stets ein freundliches Wort für die Bewohner des Senioren- und Pflegeheimes in Koserow zu haben. „Ihr Lachen steckt an“, sagt Erika Lettow (74), die hier mit ihrem Mann Günter (76) den Lebensabend verbringt. Für sie geht ein großer Wunsch in Erfüllung, ihrer „Suse“ – stellvertretend für das gesamte Team der Pfleger, Betreuer und technischen Angestellten – ein großes öffentliches Dankeschön zu sagen. „Das haben sie sich wirklich verdient“, meint die frühere Wolgasterin, die sich im Heim gut aufgehoben fühlt. Klar werde auch mal über eine Kleinigkeit gemeckert, „aber dann ist es auch wieder gut“, versichert sie.

Ob bei der Körperpflege, beim Einkauf oder beim gedanklichen Kramen in persönlichen Erinnerungen – es ist die einfühlsame Nähe, die die gemeinsame Zeit mit Susanne Kober für Erika Lettow zu etwas ganz Besonderem machen.

Die Wohnbereichsleiterin versucht, eben diese Empathie und Aufgeschlossenheit für die Sorgen und Nöte, aber auch Freuden der Bewohner in ihrem Team zu vermitteln. Ein schwerer Job, so findet sie, macht dennoch Freude, wenn er zur Herzenssache wird. „Wir sind hier eine gute Truppe, auch wenn uns leider die Zeit fehlt, nach Feierabend etwas mehr miteinander zu unternehmen“, sagt die Mutter eines 16-jährigen Jungen.

Schichtdienst schieben, Dienstpläne schreiben, die vielfältige Arbeit möglichst gut koordinieren, Dokumente stets auf dem Laufenden halten – die Herausforderungen sind vielfältig. Dennoch besteht kein Zweifel, dass für „Suse“ die Nähe zum Bewohner, der oft auch Patient ist, zum Allerwichtigsten gehört. „Ein gutes und offenes Wort wirkt manchmal mehr als die beste Medizin“, diese Erfahrung macht die junge Frau immer wieder. Wie sie das alles schafft? „Die Zeit dafür nehme ich mir, das muss einfach sein.“ Das Lächeln der Bewohner ist der Dank dafür.

OZ

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