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Initiative kämpft weiter für das Wolgaster Krankenhaus

Wolgast Initiative kämpft weiter für das Wolgaster Krankenhaus

SPD trifft sich zur 13. Auflage ihrer Demografiegespräche unter dem Motto „Gutes Leben im Alter“ / BI: Für junge Familien falle ein für sie wichtiger Aspekt der Lebensqualität weg

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Erneut hatte die Bürgerinitiative für den kompletten Erhalt des Kreiskrankenhauses Wolgast zu einer Mahnwache aufgerufen, diesmal am Fischmarkt. Dort fand am Mittwoch eine Veranstaltung der SPD-Landtagfraktion statt.

Quelle: Fotos: Dietrich Butenschön

Wolgast. Nicht an der Einfahrt zum Kreiskrankenhaus und auch nicht an einem der zentralen Orte Wolgasts hatten sich am Mittwochabend Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) für den Erhalt des Kreiskrankenhauses Wolgast zur Mahnwache getroffen. Sie taten dies an einer eher abgelegenen Stelle, am Fischmarkt. Das hatte seinen Grund, denn in die Gaststätte Fischmarkt 3 hatte an diesem Abend die SPD-Landtagsfraktion zur 13. Auflage ihrer Demografiegespräche unter dem Motto „Gutes Leben im Alter“ eingeladen.

 

OZ-Bild

Dr. Gero Kärst mit Moderatorin Dörthe Graner.

Quelle:

BI-Sprecher Walter Klingner machte deutlich: „Die BI rief zu einer Mahnwache vor dieser Veranstaltung auf, um den Forderungen der Volksinitiative nochmals Nachdruck zu verleihen. Die ist inzwischen durch den Landtag zur weiteren Bearbeitung in den Sozialausschuss überwiesen worden. Am 18. Mai erfolgt dort eine Expertenanhörung, zu der auch die Initiatoren, der Bürgermeister Wolgasts und der Vorstand der BI, eingeladen sind.“

Nach der Mahnwache nahmen Mitglieder der Bürgerinitiative die Gelegenheit wahr, sich direkt an die Vertreter der SPD-Landtagsfraktion zu wenden. So machten Susanne Schneider und Annemarie Klingner darauf aufmerksam, dass durch die Schließung der Gynäkologie/Geburtshilfe und der Pädiatrie ein Schaden angerichtet worden sei, der sich vor allem in der Zukunft verhängnisvoll auswirken werde: Für junge Familien, die sich in und um Wolgast oder auf der Insel Usedom ansiedeln wollten, falle ein für sie wichtiger Aspekt der Lebensqualität weg. Harald Heß ergänzte, dass der Unterversorgung in und um Wolgast sehr schlechte Bedingungen in Greifswald gegenüber stünden. Für den Wolgaster Allgemeinmediziner Dr. Gero Kärst wiederum beinhaltet das Konzept der Sozialministerin, die niedergelassene Ärzte in die Erstversorgung kranker Kinder und Jugendlicher stärker einbeziehen will, noch zu viele Unsicherheiten und ungeklärte Fragen.

Die SPD-Abgeordneten machten deutlich, dass der Landtag selbst nicht in den Prozess einbezogen gewesen sei, der zur Schließung der beiden Abteilungen in Wolgast geführt habe. Es sei ein Verwaltungsakt gewesen, der auf Antrag der Greifswalder Universitätsklinik in Gang gesetzt worden sei. Jörg Heydorn und Julian Bartlen versicherten, dass in der Anhörung am 18. Mai, die mit durch das Drängen der Bürgerinitiative zustande gekommen sei, alle Argumente auf den Tisch kommen würden. Das betreffe auch die Vorwürfe der BI, der Eigentümer der Wolgaster Klinik habe bei seinem Antrag mit falschen Bilanzen operiert.

Fachtagung in Wolgast

Ende 2011 hat der Landtag die Enquetekommission „Älter werden in Mecklenburg-Vorpommern“ eingesetzt, um mit Wissenschaftlern und anderen Experten über dieses Thema zu diskutieren.

Die Kommission wird vom SPD-Landtagsabgeordneten Jörg Heydorn geleitet, als Obmann der SPD-Fraktion fungiert Julian Bartlen. Zusammen mit Irene Raether aus Karlshagen, Mitglied des Seniorenbeirates Vorpommern-Greifswald, dem Kreisverwaltungs-Beigeordneten Dirk Scheer, Falko Beitz vom AWO-Ortsverein Wolgast und Beate Kunze-Voß von der Diakonie-Pflegedienst gGmbH, stellten sie sich den Fragen der Teilnehmer an der Veranstaltung.

Von Dietrich Butenschön

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