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Usedom Initiative will Geburtshilfe voran bringen
Vorpommern Usedom Initiative will Geburtshilfe voran bringen
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02:22 12.04.2017

Während am Montagnachmittag auf private Initiative wieder Mahnwachen zugunsten des Kreiskrankenhauses in Wolgast und in Zinnowitz stattgefunden haben, ist die Bürgerinitiative auch nicht untätig geblieben. Sie hat in einem Brief an den Landesminister für Arbeit und Gesundheit, Harry Glawe (CDU), die Landesregierung von MV aufgefordert, sich dafür einzusetzen, die Geburtshilfe im Landes-Krankenhausplan flächendeckend abzubilden. Außerdem soll sie sich für eine bessere Vergütung der sogenannten DRG’s (Diagnosis Related Groups/eine Abrechnungseinheit) einsetzen. Ansonsten würden die Krankenhäuser gezwungen werden, aus wirtschaftlichem Druck heraus die geburtshilflichen Abteilungen sukzessive zu schließen. Gleichzeitig solle sich die Landesregierung aus SPD und CDU „mit allen politischen Mitteln dafür einsetzen, dass eine adäquate bundeseinheitliche Regelung für die Geburtshilfe geschaffen wird.“

Die Verfasser des Briefes berufen sich auf eine von Minister Glawe während einer Podiumsdiskussion in der Wolgaster Petrikirche gemachte Zusicherung, für eine solche Bundesinitiative Unterstützung zu leisten. Sie kritisieren, dass die flächendeckende Versorgung von Schwangeren „in keiner Weise garantiert und auch nicht bundeseinheitlich geregelt ist.“ Das gelte insbesondere für die Erreichbarkeitsstandards, wobei Insellagen und Tourismuszentren sich ganz besonders problematisch darstellen.

OZ

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