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Usedom Ist Opioidpflaster schuld am Tod einer 14-Jährigen?
Vorpommern Usedom Ist Opioidpflaster schuld am Tod einer 14-Jährigen?
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13:44 08.06.2016
Bestürzung in Wolgast: Ist eine 14-Jährige durch die Benutzung eines Schmerzpflasters gestorben? Quelle: Tilo Wallrodt
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Wolgast/Greifswald

Wurde der Tod einer 14-jährigen Schülerin aus der Herzogstadt am Sonntag (die OZ berichtete gestern) durch ein stark wirkendes Schmerzpflaster ausgelöst? Fakt ist, dass die Staatsanwaltschaft Stralsund gestern ein Verfahren gegen einen 16-jährigen Jugendlichen wegen leichtfertigen Verursachen des Todes durch Abgabe von Betäubungsmitteln eingeleitet hat. Der 16-Jährige, der aus der Region stammt und bei der Polizei ein bisher unbeschriebenes Blatt ist, soll der Schülerin ein oder mehrere Opioidpflaster mit dem starken Wirkstoff Fentanyl verabreicht haben. Als die Polizei den 16-Jährigen am Sonntag vernehmen wollte, soll er versucht haben, solche Schmerzpflaster ins Gebüsch zu werfen. Normalerweise erhalten solche verschreibungspflichtigen Spezialpflaster nur Patienten mit ganz starken Schmerzen. Das Opiat Fentanyl gilt als eines der stärksten Schmerzmittel in der Medizin. Es wirkt bis zu 120 Mal stärker als Morphin. Schon eine geringe Dosis kann dazu führen, dass die Atmung zum Erliegen kommt. Ohne ärztliche Aufsicht erstickt der Konsument von Fentanyl. Erst vor wenigen Tagen ist der Pop-Gigant Prince an einer Überdosis des Medikaments gestorben.

Cornelia Meerkatz

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