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Usedom „Ja, ich will – auf Usedom heiraten“
Vorpommern Usedom „Ja, ich will – auf Usedom heiraten“
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00:00 21.02.2017

1.7.17, 7.7.17 oder auch der 17.7.17: In diesem Jahr gibt es gleich mehrere Tage mit der Märchenzahl „7“, um den schönsten Tag des Jahres mit ihr zu verbinden.

Die Standesbeamten der Insel Usedom und aus Wolgast nehmen in diesen Wochen reihenweise Anmeldungen von Einheimischen und Urlaubern dafür an, sich an der Küste das Ja-Wort zu geben.

„Im Vorjahr hatten wir 294 Trauungen in unserem Amtsbereich. Das war ein neuer Rekord. Die Zahlen steigen in jedem Jahr“, sagt Standesbeamtin Regina Zühlke aus Ahlbeck. Dabei kommt ein Großteil der Paare gar nicht von der Insel. „In diesem Jahr haben wir schon 22 Anmeldungen für eine Hochzeit am Strand. Dabei bieten wir so etwas noch nicht so lange an. Wir merken aber, dass das gut gebucht wird“, sagt sie. Bei einer Strandhochzeit werden die Paare in einem festlich geschmückten Zelt vermählt. In den Kaiserbädern ist der Klassiker unter allen Eheschließungen allerdings nach wie vor das Trauzimmer im Turm.

„Ich bin nur der Standesbeamte – für die Ehe bin ich nicht verantwortlich“, sagt Tobias Menge vom Süd-Amt und lacht auf die Frage, ob die Hochzeiten an besonderen Tagen dem Ehepaar Glück bringen oder nicht. In seinem Bereich gaben sich im vergangenen Jahr 172 Paare das Ehe-Versprechen. „Wir haben jedes Jahr etwa gleichbleibende Zahlen“, sagt er. Für die drei eingangs des Textes erwähnten Tage hat der Standesbeamte allerdings keinen Termin mehr frei. Die sind schon lange ausgebucht. „Der Klassiker bei den Lokalitäten sind die Salzhütten in Koserow, zunehmend interessanter wird aber auch das Schloss in Stolpe. Auch hier kommt ein Großteil der Ehepaare nicht von der Insel“, sagt Menge. Viele Hochzeitspaare verbinden ihren schönsten Tag des Lebens mit dem Urlaub.

Mit nur 30 Hochzeiten im Jahr fingen die Eheschließungen im Jahr 1990 in Zinnowitz an. „Im Vorjahr hatten wir 140 Trauungen im gesamten Jahr, Tendenz steigend“, sagt Heike Wagner vom Amt Usedom-Nord.

Für den 7.7. hat sie bereits vier Anmeldungen. Am 17.7 wollen gleich drei Paare heiraten“, berichtet sie. In den Sommermonaten Juni, Juli und August herrscht für die StandesbeamtenHochkonjunktur.

„Beliebt sind natürlich der Freitag und Sonnabend“, sagt sie aus Erfahrung. Für dieses Jahr hat sie bereits 60 Anmeldungen. Viele Paare buchen langfristig ihren Termin, andere sind etwas kurzentschlossender.

„Wir haben in der Stadt Wolgast leider nicht den beliebten Insel-Bonus“, sagt Standesbeamtin Kerstin Schönwandt aus der Herzogstadt auf die Frage, ob in diesem Jahr an den drei besagten Terminen mit einem Ansturm zu rechnen ist. „Bei uns kommen die meisten Ehepaare aus Wolgast und der näheren Umgebung. Im Vorjahr gaben sich 100 Verliebte im Wolgaster Standesamt das „Ja-Wort“, sagt sie. Ein Großteil der Paare kommt ursprünglich aus Wolgast und Umgebung möchte am Ort der Kindheit heiraten. „Oft wohnt die Verwandtschaft noch hier“, sagt sie. In Anzahl der Hochzeiten stagniert.

„Am 7. Juli gibt es vier Voranmeldungen, am 1. Juli nur eine und am 17. Juli wollen zwei Paare heiraten“, berichtet sie. Ein Vergleich mit dem 9.9.1999 sind die Daten allerdings nicht. „Da wurde von morgens bis abends hintereinander weg geheiratet“, sagt sie.

Hannes Ewert

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