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Usedom Kahlschlag in Freest für neues Wohngebiet
Vorpommern Usedom Kahlschlag in Freest für neues Wohngebiet
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03:20 09.03.2018
„„Wir versprechen uns von der Um- stellung der La- ternen auf LED- Technik eine wirk- same Einsparung bei den jährlichen Betriebs- und Wartungskosten.“Holger Dinse , Bürgermeister Kröslin

Kahlschlag in der Ortsmitte von Freest: In den vergangenen Wochen ist der für die Umsetzung des Bebauungsplanes „Wohnanlage Freest am Fischereihafen“

36 Wohneinheiten sollen im Ortskern entstehen / Gemeinde will Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umstellen lassen

notwendige Freiraum geschaffen worden. Bäume und Sträucher auf der betreffenden Fläche, die von der Dorfstraße, der Straße Die Ecke und der Straße am Hafen begrenzt wird, wurden rigoros entfernt, so dass die Anlieger plötzlich einen ungewohnten, freien Durchblick bis zu den Anlagen des örtlichen Fischereihafens haben. Nur das alte, verfallene Bauernhaus steht ein bisschen verloren auf dem Freigelände.

Wie berichtet, will der Bauträger, die Berliner Wiblo Beratungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, auf dem etwa ein Hektar großen Areal Einfamilien- und Doppelhäuser errichten. Insgesamt, so wurde die Gemeindevertretung informiert, sollen hier 36 Wohneinheiten entstehen. Der Bauträger wolle laut eigenem Bekunden noch in diesem Jahr mit der Erschließung des künftigen Wohngebietes beginnen, teilt Kröslins Bürgermeister Holger Dinse mit. Das Parken von Fahrzeugen im Zusammenhang mit dem traditionellen Freester Fischerfest, so sei von Wiblo mitgeteilt worden, sei auf der Fläche in diesem Jahr erstmals nicht mehr möglich.

Die Entwurfsplanung hatte der Bauträger mehr als einmal überarbeiten müssen, da die zuständigen Ämter unter anderem einen ausreichenden Schallschutz für das neue, in direkter Nachbarschaft zum Fischereihafen und zur Räucherei geplante Wohnviertel verlangten. Laut Mitteilung des Amtes Lubmin sei am Ende unter anderem festgelegt worden, die Wohnhäuser mit Schallschutzfenstern zu versehen und bauliche Anlagen zur Minderung des Schallschutzes anzulegen.

Die Gemeinde Kröslin plant, sobald die Witterung dies zulässt, ihrerseits die Umstellung der 379 Lichtpunkte zählende Straßenbeleuchtung in allen fünf Ortsteilen Kröslin, Freest, Spandowerhagen, Hollendorf und Karrin. „Wir versprechen uns von der Umstellung auf LED-Technik eine wirksame Einsparung von Betriebs- und Wartungskosten“, sagt Bürgermeister Dinse. Ähnlich wie in Wolgast arbeite die Gemeinde mit der n-sol GmbH aus Tauberbischofsheim in Baden-Württemberg zusammen. Bisher schlage die Straßenbeleuchtung in der Gemeinde mit jährlichen Kosten von knapp 40000 Euro zu Buche.

In Wolgast, wo etwa 3000 Lichtpunkte von 2014 bis 2016 auf LED- Beleuchtung umgerüstet wurden, habe man mit n-sol gute Erfahrungen gemacht, berichtet Bürgermeister Stefan Weigler. Statt der früher üblichen 280000 Euro pro Jahr, seien im Jahr 2016 lediglich 229000 Euro an Kosten für die Straßenbeleuchtung angefallen.

Tom Schröter

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