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Usedom Karlshagener Wehr bilanziert 29 Einsätze
Vorpommern Usedom Karlshagener Wehr bilanziert 29 Einsätze
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00:00 06.12.2017
Karlshagen

Für die Freiwillige Feuerwehr Karlshagen war das Jahr 2017 erneut eine Zeit der Bewährung, wie es Wehrführer Wolfgang Hümer in seinem Bericht während der Jahreshauptversammlung formulierte. Die 29 Angehörigen der aktiven Abteilung – zur Wehr gehören außerdem 16 Frauen und Männer in der Ehrenabteilung sowie 20 Mädchen und Jungen in der Jugendwehr – hatten in den vergangenen gut elf Monaten insgesamt 29 Einsätze zu absolvieren. Sie mussten 13 Mal zu Bränden ausrücken, waren 14 Mal bei technischer Hilfeleistung gefragt und rückten zweimal zu größeren Übungen aus. Zur Bilanz gehört auch, dass bei Einsätzen und bei der Ausbildung 5460 Arbeitsstunden geleistet wurden, das sind 293 Stunden (!) für jeden Beteiligten.

Eine feste Tradition im Karlshagener Veranstaltungskalender sind zum Beispiel das Osterfeuer oder der Tag der offenen Tür, zu denen die ehrenamtlichen Brandschützer des Ostseebades schon seit vielen Jahren die Einwohner und deren Gäste einladen. 2017 standen als besondere Höhepunkte außerdem das 20-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr und ein Treffen mit allen jenen an, die der Wehr tatkräftig als Helfer oder Sponsoren beim Herbstmarsch der Jugendwehren um den Pokal der Landrätin zur Seite gestanden haben.

Kritische Anmerkungen gab es zum Zustand des hölzernen Turmes des Gerätehauses. Der habe seine letzte Bekanntschaft mit Farbe vor sieben Jahren gemacht, obwohl sich die Gemeindevertretung schon vor längerer Zeit zum Erhalt dieses Karlshagener Wahrzeichens bekannt habe, so Wolfgang Hümer. Der Wehrführer setzt nun darauf, dass eine jüngst stattgefundene Begehung des Gerätehauses durch den Bürgermeister und Vertreter des Amtes bald konkrete Ergebnisse in Bezug auf dringend nötige Arbeiten am Turm bringt.

Durch die Gemeinde und das Amt Usedom-Nord wurden die Ehrenamtler darüber informiert, dass die Anschaffung des als wichtige Ergänzung des Technikparks benötigten Hubretters für das Jahr 2020 geplant ist.

Dietrich Butenschön

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