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Usedom Kaseburg: Eldorado für Naturfreunde und Wassersportler
Vorpommern Usedom Kaseburg: Eldorado für Naturfreunde und Wassersportler
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00:00 21.02.2017
Selbst schwimmende Häuser, eine Wasserbahn und einen Wohnmobilplatz soll es künftig geben. Quelle: Foto: Compono Stettin

Ein Kai mit schwimmenden Häusern, Picknickplätzen, Campingplatz, Radwegen, Naturhaus und einer Wasserbahn, die Touristen zum Stadtzentrum und zum Usedomer Strand bringt – das sind die Visionen, die Stettiner Architekten für Kaseburg vorgestellt haben. Der Vorschlag gefällt bereits den Mitgliedern des Vorstandes der Wohnsiedlung Kaseburg und der Gesellschaft Kaseburg. Jetzt sollen die Einwohner damit konfrontiert werden.

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Stettiner Planer diskutieren mit Einheimischen ein touristisches Förderprojekt zur Entwicklung des einstigen Usedomer Inselteils

Der Ausbau dieses Stadtteils, der 1880 durch die Fertigstellung der Kaiserfahrt von Usedom getrennt wurde, unter touristischen Gesichtspunkten gehört zu den Aufgaben der strategischen Programmplanung für die Förderperiode 2014 bis 2020. Wie festgestellt wurde, hat Kaseburg ein riesengroßes ungenutztes touristisches Potential. Die Architekten schlagen deshalb vor, dass die Insel zu einer Stätte für Personen wird, die Naturnähe und Wassersport, wie das Segeln und den Kanusport, schätzen. Die Vision soll auch die Chance für die Weiterentwicklung der ökologischen Landwirtschaft und Fischerei offen halten. Die Architekten haben vorgeschlagen, dass gleich neben der Auffahrt zur Insel ein Parkplatz mit touristischem Informationspunkt, Fahrradverleih und einem Platz für Wohnwagen entsteht.

In der Nähe sind am Piastowski-Kanal und neben der Radweg-Kreuzung ein Picknickplatz mit Rast- und Grillplätzen sowie ein Spielplatz vorgesehen. Die ganze Insel soll von einem Netz von Radwegen mit Rastplätzen überzogen werden. Zentrale Stelle soll ein Kai werden, der zwischen dem Wasser und der 1-Maja-Straße verläuft. Hier sind schwimmende Häuser, eine Anlegestelle für die Wasserbahn, Kanus und Fischer sowie schwimmende Strände vorgesehen.

Die Architekten sind der Meinung, dass auf dem Berg Piekarzyna ein Naturhaus stehen sollte – Anfangspunkt und Endstelle für die zahlreichen touristischen Pfade auf der Insel. Die Einrichtung würde die Funktion eines Schulungszentrums mit einem multimedialen Didaktikraum, Garten mit verschiedenen Gras- und Stroharten, mit Wassersystemen und einem Gehege für Zuchttiere erfüllen.

Ein entsprechendes Projekt für den Umbau der 1-Maja-Straße, ein Plan für eine Fußgängerzone am Wasser, Anlegestelle für Kanus mit benachbartem Rastgelände sowie für eine Fischerbasis sind schon fertig. Die ersten Bauarbeiten sollen 2018 beginnen. Radek Jagielski

OZ

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