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Usedom Kein Schwein gehabt
Vorpommern Usedom Kein Schwein gehabt
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00:00 29.03.2014
Traurig: Gegen einen Zug helfen auch keine dicken Stacheln.
Greifswald

Das seit Ende voriger Woche aus dem Heimattierpark verschwundene Stachelschwein ist tot. Es wurde nahe des Greifswalder Stadtzentrums von einem Zug erfasst.

Cheftierpfleger Frank Tetzlaff wurde am Donnerstag mit der Nachricht konfrontiert: „Der Lokführer meldete uns den Vorfall", informierte Tetzlaff gestern Morgen die OSTSEE-ZEITUNG. Der Unfall habe sich auf der Bahnstrecke Greifswald — Stralsund ereignet. Da sei auch nichts zu machen gewesen. „Stachelschweine vertrauen eben auf ihren stachligen Schutz“, sagt der stellvertretende Tierparkchef.

Doch gegen einen Zug hätten sie eben keine Chance. Offenbar habe sich das Tier einfach zu nah an die Gleise herangewagt. „Dabei waren wir all die Tage guter Hoffnung, das Tier zu finden. Es wurde ja auch noch in der Falladastraße gesichtet“, so Tetzlaff. Doch die Suche blieb erfolglos.

Die Nachricht vom Tod des Jungtieres habe deshalb auch Trauerstimmung im Heimattierpark ausgelöst. Frank Tetzlaff suchte kurz darauf den Ort des Geschehens auf, allerdings war er dort nicht der erste. Auch Füchse und andere freilebende Tiere hatten die Stelle bereits entdeckt. Das Jungtier ergriff vor einer Woche die Gelegenheit zur Flucht aus dem Tierpark, nachdem eine Pflegerin bei der Reinigung des Geheges versäumte, die Tür zu verschließen. Die vier älteren Stachelschweine kehrten von allein wieder zurück bzw. wurden schnell gefunden.



ph

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