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Usedom Keine Emotionen schüren, sondern Klarheit schaffen
Vorpommern Usedom Keine Emotionen schüren, sondern Klarheit schaffen
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17:10 17.08.2016
In Mölschow auf der Insel Usedom gab es am vergangenen Wochenende einen Tuberkulose-Verdachtsfall bei einem jungen Flüchtling. Quelle: Stefan Sauer
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Mölschow

Lars Bergemann (Die Linke), der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses im Kreis Vorpommern-Greifswald will den Verdachtsfall auf TBC unter den im Kulturhof Mölschow untergebrachten minderjährigen, unbegleitet nach Deutschland eingereisten Flüchtlingen auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung setzen.Er begründet diesen Schritt, indem er sagt: „Jeder weiß doch, was TBC bedeutet. Bei mir hat die Nachricht jedenfalls ein mulmiges Gefühl ausgelöst. Immerhin handelt es sich um eine Jugendeinrichtung, die obendrein auch noch eingebettet ist in eine Freizeiteinrichtung.“

Bergemann betont, dass er keine Emotionen schüren möchte, aber Klarheit verlangt. „Das fällt eindeutig in den Zuständigkeitsbereich des Jugendhilfeausschusses. Darum will ich jetzt Fakten sammeln, um mir ein Bild von den Vorgängen machen zu können.“Zur nächsten Sitzung am 15.September (der Ort steht noch nicht fest) will Bergemann deshalb auch Bürgermeister Roland Meyer, Jugendamtsleiterin Karina Kaiser, Amtsärztin Cornelia Busse und die zuständige Mitarbeiterin der Clearing- und Inobhutnahmestelle für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge in Mölschow einladen.

Wie eine Nachfrage beim Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern ergab, waren im gesamten Jahr 2015 im ganzen Land insgesamt 67 TB-Infektionen gemeldet, davon 16 aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald.

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