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Usedom Kinder sagen heute: „Tschüss Vroni“
Vorpommern Usedom Kinder sagen heute: „Tschüss Vroni“
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00:00 15.04.2013
Loddin

In der Loddiner Kita „Bernsteintaler“ wird heute mit Veronika Wonneberger (65) eine Erzieherin in den Ruhestand verabschiedet, die für Kinder und Kolleginnen in vielen Situationen der Fels in der Brandung war.

Für ihre „Vroni“ haben die Kinder ein Programm einstudiert, das es den Abschiedstränen leicht machen wird, ihren Weg durch die Tränenkanäle zu finden. Und auch die Mitarbeiterinnen des ASB-Kinderhauses reden nur mit netten Worten über ihre langjährige Kollegin, die zuletzt — einer besonderen Situation geschuldet — noch einmal ihre Chefin wurde. „Sie hat zu jeder Zeit dafür gesorgt, dass das Team zusammenhielt, sie hat nie den Kopf verloren und immer den Blick für das Wesentliche bewahrt“, sagen sie. Durchhalten in schwierigen Situationen sei ihre ganz besondere Stärke. Manche jüngere Kollegin bemüht sich emsig, ihr darin nachzuahmen.

Veronika Wonneberger hat immer betont, dass sie sich keinen schöneren Beruf hätte aussuchen können, als Erzieherin zu werden. Ihre Kolleginnen sind überzeugt, dass die Kinder das spürten. „Ganz klar, die Kleinen fühlten sich von ihr gut betreut und umsorgt.“Umso schwerer fällt heute der Abschied, bei dem auch Eltern zugegen sein werden. Viele von ihnen wissen aus eigenem Erleben, wie verlässlich die Fürsorge von Veronika Wonneberger war, die mehrere Kindergenerationen betreute. „Für alle Kinder, Eltern, Geschwister und Großeltern sagen wir Danke für die wundervolle Betreuung durch unsere ,Vroni‘. Sie hat sich immer besonders liebevoll um jedes ihrer Kinder gekümmert — vom ersten Tag der Eingewöhnung bis zur Verabschiedung in die Schule“, schreibt Katrin Buchholz im Namen des Elternrates. „Selbst nach Feierabend eilte sie zum Kindergarten, wenn mal ein geliebter Teddy noch am Haken der Umkleide hing. Jedes Fest und jeder Ausflug, den ,Vroni‘ organisierte, brachte Spaß.“

Jetzt wünschen die Eltern ihr eine schöne Zeit mit ihrem Mann, Gesundheit, Lebensfreude und Energie.

Klar, dass für eine solche Institution auch die Bürgermeisterin nette Worte findet. „Eine bessere Partnerin hätte die Gemeinde für die Kinderbetreuung und für Veranstaltungen im Ort nicht haben können“, sagt Lorina Bremer, die sich nicht vorstellen kann, dass „Vroni“ nicht auch künftig ihren einstigen Kolleginnen in Notfällen hilft.

Wie andere, kommt auch die Bürgermeisterin heute nicht mit leeren Händen zur Verabschiedung. Soviel darf zu ihrem Geschenk verraten werden: Veronika Wonneberger kann ihre Kita endlich mal vernaschen. Angelika Gutsche

OZ

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