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Usedom Kinder suchen vermisste Personen und löschen Brände
Vorpommern Usedom Kinder suchen vermisste Personen und löschen Brände
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07:58 12.09.2016
Schade, dass so wenig Wehren dabei waren.“Mario Rumler, Jugendwart Rankwitz

„Wenn man selbst etwas zu verlieren hat, muss man sich auch für andere einsetzen“, sagt Pitt Westendorff. Der 14-jährige Schüler aus Warthe ist aktiv in der Rankwitzer Jugendfeuerwehr, die am Wochenende Ausrichter eines jährlich stattfindenden Berufsfeuerwehrtages war.

23 Nachwuchsfeuerwehrleute aus den Nachwuchswehren des Süd-Amtes lernten am Wochenende den Alltag der Brandschützer noch besser kennen

23 Kinder und Jugendliche aus den Nachwuchswehren Benz, Rankwitz und Ückeritz haben am Feuerwehrstützpunkt in Liepe den Alltag eines Brandschützers wieder ein wenig besser kennengelernt. „Wir haben sogar einen kleinen Brand gelöscht“, erzählt der Felix Behling (12). „Das war eine Bombenerfahrung!“ Ähnlich begeistert ist auch sein Bruder Max. „Wir haben einen Baum von der Straße geräumt und bei einem simulierten Verkehrsunfall erste Hilfe geleistet.“ Der 15-Jährige ist an diesem Wochenende einer der Gruppenführer und zeigt stolz auf sein Funksprechgerät. Max will Kfz-Mechatroniker werden und später zur Berufsfeuerwehr gehen. Im nächsten Herbst ist er alt genug für Teil 1 der Truppmannausbildung.

Mario Rumler war als Jugendwart der Gemeinde Rankwitz Gastgeber des erlebnisreichen Wochenendes. Er bedauert es, dass die Beteiligung aus dem Amtsbereich so schlecht war. Immerhin gibt es im Inselsüden acht Jugendfeuerwehren. „Usedom hat sogar noch Freitagabend abgesagt. Wir hatten ja viel mehr Essen bestellt“, beklagt der 32-Jährige. Der Kesselgulasch wurde übrigens von den Inhabern des Mellenthiner Wasserschlosses spendiert.

„Das hat alles ganz viel Spaß gemacht“, sagt die Caprice Siegmund (9). Sie bedauert jeden, der das verpasst hat. „Wir haben viel gelernt, neue Freunde gefunden und sogar richtige Abenteuer erlebt“, sagt die kleine Benzerin und spielt wieder Volleyball.

So mussten die Feuwerwehrmädchen- und jungen zweimal vermisste Personen ausfindig machen. Am Nachmittag war ein Junge an der Steilküste in Qulilitz abgestürzt. Übungen vor einem durchaus realen Hintergrund Aber wo nur?! Die Steilküste ist lang und die Sonne brennt auf die verschwitzten Kinder. „Da seht ihr, da liegt ein Turnschuh!“. Und unterhalb im Gestrüpp liegt auch die menschenähnliche Attrappe. Die Kinder haben Seile dabei und zwei Jungs eilen mit einer Trage heran. „Vorsichtig, Kevin hat sich bestimmt verletzt“, ulken die Retter dann ein bisschen. „Gut gemacht! Abmarsch!“ Die Betreuer sind zufrieden.

Zu später Stunde am Abend ertönt ein weiterer Hilferuf. „Im Rankwitzer Wald hat sich eine Person verirrt!“ Auch hier wurde der Autorin ein glücklicher Ausgang vermeldet.

Ingrid Nadler

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