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Usedom Kirchenkreis will Extremismus thematisieren
Vorpommern Usedom Kirchenkreis will Extremismus thematisieren
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04:00 18.03.2013

Die Stralsunderin machte kein Hehl aus den Schwierigkeiten, die die Fusion mit sich brachte: „Die Nordkirche bedeutet für viele Pastoren erst einmal mehr Papier, mehr Arbeit und Strukturdebatten.“ Doch unterm Strich profitiere man von den neu entstandenen wertvollen Kontakten. Auch Propst Gerd Panknin hob die Vorteile der Nordkirche für den Kirchenkreis hervor und erinnerte an das große Chorfest „Dreiklang“ 2012 in Greifswald. In seiner Rückschau wies der Demminer die 66 Synodalen auf Belastungen der PastorInnen hin. Panknin: „Trotz großer Bereitschaft werden wir künftig an Grenzen stoßen und müssen uns hier neue Wege überlegen.“

Propst Andreas Haerter verwies auf die Verantwortung der Kirche für die vielen Arbeitslosen. Die Gefahr, die der Pasewalker dabei sieht: „Manche flüchten in eine glorifizierte Vergangenheit, sei sie braun oder sei es eine Verherrlichung der DDR.“ Deshalb müsse es Aufgabe der Kirche sein, „Oasen der Hoffnung“ zu errichten.

„Umgang mit Extremismus und Fremdenfeindlichkeit“ — zu diesem Thema soll im März 2014 eine Synode stattfinden. Die Anklamer Pastorin Petra Huse sagte, die Etablierung von Extremismus und Fremdenfeindlichkeit sei kein Randproblem, „sondern berührt den Kern unseres Auftrags.“

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Großeinsatz für die Feuerwehr am Sonnabendvormittag. Am Hohendorfer Kirchberg rückten die Brandschützer mit Motorsägen an. Der Grund: Viele der älteren Robinien — eine war in der Silvesternacht auf die Straße gestürzt — waren hohl und nicht mehr standfest.

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