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Klassik am Meer feiert Bergfest 2016

Klassik am Meer feiert Bergfest 2016

Ensemble-Chef Jürgen Kern (76) lobt das überragende Teamwork aller Beteiligten

OZ: Herr Kern, heute Abend haben Sie und ihr Ensemble die Hälfte aller Vorstellungen dieses Sommers gemeistert. Wie fällt Ihr Zwischenfazit aus?

Jürgen Kern: Sehr positiv. Wir sind zufrieden mit dem Echo auf unsere Vorstellungen. Und die Entscheidung, mit Molieres „Eingebildetem Kranken“ eine Komödie aufzuführen, hat sich als richtig erwiesen. Das Publikum ist begeistert.

OZ:Wie ist die Resonanz? Sind Sie zufrieden mit mit dem Kartenverkauf?

Kern: Ebenfalls uneingeschränkt: Ja, wir sind sehr zufrieden. Die Kirche ist immer nahezu komplett besetzt. Und wer jetzt nach Tickets fragt, dem sei geraten, dass er sich auf die Vorstellungen Ende August orientieren möge.

OZ: Wie lange spielen Sie in dieser Spielzeit in Koserow noch?

Kern: Die letzte Vorstellung der Komödie ist am 16. September. Bis dahin läuft das Stück insgesamt noch sieben Mal.

OZ: Hinzu kommen ja noch drei Soloabende ...

Kern: Das ist richtig. Es sind „Das Wirtshaus im Spessart“ mit Ulrich Müller-Hönow am 18. August, der „Bummel durch Deutschland“ eine Lesung nach Mark Twain mit Peter Bause am 1.

September und schließlich Jürgen Zartmann mit „Herz, mein Herz sei nicht beklommen“, ein Heine-Abend am 15. September. Diese Abende sind eine wunderbare Ergänzung zu den Vorstellungen der Komödie.

OZ: Anschließend geht es wieder ins Goethe-Theater nach Bad Lauchstädt, oder?

Kern: Ja, und das freut mich auch sehr, dass wir schon zum achten Mal in Folge immer wieder dorthin eingeladen werden.

OZ: Möchten Sie als Leiter besonders Gelungenes der Spielzeit 2016 hervorheben?

Kern: Zuallererst die sehr angenehme Ensemblearbeit, das ist überhaupt das Wichtigste. Und dann das große Geschick und die Klugheit von Hauptdarsteller Peter Bause, das „Wir wollen ...“ mit stets großer Freude aufs Team zu übertragen. Das tut der Inszenierung und allen Beteiligten einfach gut. Sie agieren durch die Bank sehr diszipliniert, fleißig und genau.

OZ: Vielleicht noch ein Wort zu den Koserower Gastgebern?

Kern: Sie sind unersetzbar für uns. Egal, ob Seebad, Kirchgemeinde, Helfer, Gastgeber, Sponsoren oder inzwischen Freunde – ohne ihre Unterstützung und Wertschätzung ginge es gar nicht.

Ich bin für alles sehr dankbar.

Interview Steffen Adler

OZ

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