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Usedom Klinik-Chef bestätigt einen Fall von Rotaviren in Wolgast
Vorpommern Usedom Klinik-Chef bestätigt einen Fall von Rotaviren in Wolgast
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00:00 01.06.2016

Im Kreiskrankenhaus hat es vor wenigen Tagen einen einzelnen meldepflichtigen Fall von Rotaviren gegeben. Das bestätigte gestern auf Anfrage

Geschäftsführer Harald Stender. Betroffen gewesen sei eine 84-jährige Patientin, die bedauerlicherweise am 27. Mai verstorben ist. Da keine weiteren Fälle aufgetreten sind, sei davon auszugehen, dass die Ansteckung möglicherweise außerhalb des Krankenhauses erfolgte. Laut Stender habe die Patientin an mehreren schweren Erkrankungen gelitten. Daher „ist nicht zu belegen, ob die Rotaviren oder andere gesundheitliche Komplikationen letztendlich für den tödlichen Verlauf des Krankenhausaufenthaltes verantwortlich waren.“

Bei Patienten in einem solchen fortgeschrittenen Alter komme es häufig vor, dass mehrere Ursachen für den plötzlichen Tod verantwortlich sind. Das seien dann schicksalhafte Verläufe, die nicht in Fehlleistungen eines Krankenhauses ihre Ursachen haben. „Nach sorgfältiger Prüfung und Rücksprache mit den verantwortlichen Ärzten“ versichert der Geschäftsführer, dass kein Verschulden des Krankenhauses vorliegt.

Der Witwer der verstorbenen Frau hatte sich an die OZ gewendet, um auf den Rotaviren-Fall aufmerksam zu machen und womöglich andere Patienten und Angehörige zu warnen.

sta

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