Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Usedom Klinikum lebt vom Wir-Gefühl
Vorpommern Usedom Klinikum lebt vom Wir-Gefühl
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 20.02.2015
Ministerpräsident Erwin Sellering mit dem Ärztlichen Vorstand Dr. Thorsten Wygold und dem Vorstandsvorsitzenden Prof. Reiner Biffar (von links). Quelle: Fotos: Peter Binder

Greifswald — Defizit hin oder her: Für Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) ist das Universitätsklinikum ein ganz Besonderes: „Es ist ein Entwicklungsmotor für die Region, einer der leistungsstärksten Akteure. Hier steht die Hinwendung zum Patienten an allererster Stelle“, sagte er auf dem gestrigen Neujahrsempfang. Und dann verlas er einen Dankesbrief einer zweifachen Mutter aus Stuttgart, deren beide Kinder in Greifswald operiert worden waren. Die Frau ist des Lobes voll und würde, so sie könnte, der ärztlichen Kunst aus Greifswald ein Denkmal setzen.

Für die 5000 Mitarbeiter ist das ein verdientes Kompliment, wie Oberärztin Dr. Gerlind Amtsberg aus der Unfallchirurgie fand. Die sympathische Medizinerin sprach stellvertretend für die gesamte Mitarbeiterschaft und berichtete, warum sie so gerne in der Unimedizin arbeitet: Das Wir-Gefühl sei ausschlaggebend. Zustimmendes Nicken bei vielen der anwesenden Klinikdirektoren — genau wie beim Drei-Minuten-Werbefilm fürs Klinikum, gedreht von Greifswald TV.

Dr. Thorsten Wygold, der Ärztliche Vorstand, warb bei der Politik noch einmal für die Idee des gesamten Vorstandes der Unimedizin, dass die Krankenhäuser der Region stärker miteinander kooperieren müssen. Wohnortnahe Grundversorgung und Zentren mit Spezialisten wie das Uniklinikum seien gangbare Modelle.

„Wir wollen anderen nicht die Patienten wegschnappen, sondern Partner unter Gleichen sein“, betonte er. Dem Ministerpräsidenten gab er mit auf den Weg, eine gestaltete Krankenhauslandschaft in Vorpommern als Modellregion zu deklarieren.

Bei leckerem Fingerfood aus dem Golfpark Strelasund diskutierten die über 150 geladenen Gäste im Konferenzsaal der Universität eifrig über diese Idee. Chefkoch André Dädler freute sich mit seinen acht Kollegen über den guten Appetit der Gäste. Immerhin standen 1800 Gläschen und Schälchen mit zwölf verschiedenen Inhalten zum Verputzen bereit — lecker! Der Hingucker zwischen all den schwarzen edlen Anzügen und Kleidern auf dem Empfang war gestern Landrätin Dr. Barbara Syrbe (Linke) in ihrem schicken kanariengelben Blazer. Dagegen hatte sich Landtagsabgeordnete Beate Schlupp (CDU) für das kleine Schwarze entschieden. Klinikummitarbeiterin Cornelia Seibert interessierte dagegen weniger die Kleidermode vor Ort, sondern woher sie für den OZ-Ball in der kommenden Woche noch etwas Außergewöhnliches bekommt.

Klinikdirektor Prof. Marcus Lerch, der gerade in den Deutschen Wissenschaftsrat gewählt wurde, schwärmte von seinem ersten Arbeits-Abendessen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den dort aufgetischten Speisen. Und Prof. Henry Völzke, der Macher der Ship-Studie, wusste von neuen Kooperationen mit Brasilien und Chile in diesem Bereich zu berichten.

Für die musikalische Untermalung des Empfangs waren ebenfalls Ärzte zuständig: Die Mitglieder von „Blaurock & Band“ arbeiten in der HNO-Klinik, bei HKS und in der Universität.



Cornelia Meerkatz

Die Fraktion der Linken in der Wolgaster Stadtvertretung will bei der Bürgermeisterwahl am 31. Mai Amtsinhaber Stefan Weigler (35/parteilos) bei seiner Kandidatur erneut unterstützen.

20.02.2015

Eingeladen wird zur musikalischen Zeitreise durch die Historie großer Musiker.

20.02.2015

Teilnehmer zeigen große Anspannung, viele Ideen und reichlich Phantasie.

20.02.2015
Anzeige