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König: 2018 haben wir eine neue Seebrücke

Koserow König: 2018 haben wir eine neue Seebrücke

Koserower Gäste gaben Lob und Anregungen beim gestrigen OZ-Strandtreff im größten Bernsteinbad

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Von links: Gerhard und Ingrid Fink aus dem Rheingau kamen gestern als Tagesgäste nach Koserow. Für 2017 kündigten sie sich bei Anne-Carolin Grimm (Kurverwaltung) und René König (Bürgermeister) für einen längeren Urlaub an. Fotos (5): Angelika Gutsche / Karoline Ploetz

Koserow. Gutes – jedenfalls fast nur Gutes hörten Anne-Carolin Grimm vom Eigenbetrieb Kurverwaltung und Bürgermeister René König gestern von Koserower Gästen. „Fast“

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Koserower Gäste gaben Lob und Anregungen beim gestrigen OZ-Strandtreff im größten Bernsteinbad

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bezog sich in der OZ-Kurdirektorensprechstunde erwartungsgemäß in erster Linie auf die seit drei Jahren gesperrte Seebrücke. Das Problem liegt Gästen wie Einheimischen am Herzen, und so war die Antwort gut vorbereitet: René König ließ keinen Zweifel daran, dass zur Saison 2018 wieder bis zum Brückenkopf(!) über eine Seebrücke flaniert und dort ein Schiff bestiegen werden kann.

„Wahrscheinlich wird es sich um einen Neubau handeln“, kündigte der Bürgermeister mehreren Gästen gegenüber an. Im direkten Vergleich hätten die Kostenmodelle für Sanierung oder Neubau so eng beieinander gelegen, dass ein Neubau wahrscheinlicher sei. Da es sich abermals um ein Förderprojekt handele, warte man allerdings sicherheitshalber die schriftliche Bestätigung ab, so der Bürgermeister. „Länger wird die neue Brücke wohl nicht, aber höher“, fügte er an. Mit weiteren Gestaltungsdetails hielt sich König allerdings noch zurück.

Thomas Hoffmann aus Nordhausen besuchte den OZ-Strandtreff, um sein Lieblingsseebad zu loben. Seit 2002 kommt er nach Koserow und beobachtet dessen Entwicklung wohlwollend. Zwei Anmerkungen hat er:

„Das Seebad hat sich gut entwickelt. Aber sollten Sie Einfluss nehmen können: ein Lebensmittelladen im Ort wäre schön. In der Hochsaison reicht der Netto-Markt nicht.“ Außerdem wünschte sich der Nordhausener ein bisschen Einflussnahme auf den Konflikt zwischen immer mehr Strandzelten und Strandkörben. „Wir versuchen an unsere Gäste zu appellieren, Rücksicht zu nehmen. Leider wird ein Mindest-Radius um Strandkörbe nicht eingehalten. Der Konflikt lässt sich schwer lösen“, sagte Anne-Carolin Grimm.

Mit Steffen Gerner aus dem sächsischen Sankt Egidien gab es ein langes Gespräch. Er kommt seit vielen Jahren nach Koserow, „weil es hier so schön ruhig ist“ und regte unter anderem an, einen Nichtraucherstrand auszuweisen. Diesen Hinweis nahm Anne-Carolin Grimm ebenso gern auf, wie den, die Fußballtore am Strand nach dem Sommer nicht gleich abzubauen, damit auch die Herbstferienkinder noch am Strand kicken können. Gerner lobte Veranstaltungen und Laufbretter am Strand und erkundigte sich nach den Zeiten des Silvesterfeuerwerks. Der Grund: Zum ersten Mal will der langjährige Stammgast den Jahreswechsel in Koserow verbringen.

Für Roland Wetzel aus Meißen sind schon die aller frühesten Kindheitserinnerungen an einen Urlaub mit der Koserower „Räuberkuhle“ verbunden. „Erst war es das Ferienheim der Meißener Plattenwerke, später kamen die neuen Bungalows auf dem selben Areal“, sagt der 49-Jährige. „Zur Wendezeit habe ich ein bisschen um Koserow gebangt. Ich hatte Angst, dass zu viel gebaut wird. Aber es ist trotz allem beschaulich geblieben“, sagt er dem Bürgermeister. René König pflichtet ihm bei. „Seit zwei Jahren gibt es bei uns keine neuen Ferienwohnungen mehr, nur noch Lückenbebauungen. Für uns heißt es, die Qualität halten und ausbauen.“

Zuletzt ein nicht ganz ernst gemeintes Anliegen: Ein älteres Paar will im Vorbeigehen augenzwinkernd wissen, ob man sich denn hier über das Wetter beschweren könne...? Gern auch das!

Angelika Gutsche

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