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Kreis macht nur noch elf Millionen Schulden

Greifswald Kreis macht nur noch elf Millionen Schulden

Loch im Haushalt wurde jedes Jahr kleiner / Größter Posten: Soziales

Greifswald. Der Landkreis Vorpommern-Greifswald wird in diesem Jahr elf Millionen Euro neue Schulden aufnehmen. Der entsprechende Haushaltsentwurf ist gestern auf der Kreistagssitzung in Greifswald mit großer Mehrheit beschlossen worden.

Matthias Krins (CDU), Vorsitzender des Finanzausschusses, kommentierte, dass dieses Ergebnis zwar kein Anlass zum Schulterklopfen gebe, da der Schuldenberg weiter anwachse. Er verwies aber darauf, dass vor fünf Jahren noch 38 Millionen Euro Schulden zu Buche standen. „Vielleicht schaffen wir ja in zwei, drei Jahren einen unterjährig ausgeglichenen Haushalt“, so Krins‘ Hoffnung. Dieser spiegelt sich jedoch nicht in der Planung der Verwaltung wieder: Für die nächsten drei Jahre werden Defizite in Höhe zwischen neun und mehr als 13 Millionen Euro angesetzt.

Der größte Posten ist — wie auch in den Jahren zuvor — der Bereich Soziales. Da die Richtlinie für die Kosten der Unterkunft geändert wurde, erhalten die finanziell schwachen Einwohner des Kreises in diesem Jahr mit knapp vier Millionen Euro weniger Unterstützung bei ihren Wohn- und Heizkosten.

Kämmerin Ilka Heise verwies darauf, dass fast 90 Prozent der Gemeinden im Kreis defizitäre Haushalte vorlegen würden. Aus diesem Grund schlug sie vor, die Kreisumlage — also den Anteil, den die Kommunen jedes Jahr ans Landratsamt zu überweisen haben — nicht angehoben werden soll. Derzeit liegt der Satz bei 47 Prozent. Heise stellte trotzdem noch ein Gedankenspiel an: Eigentlich würden 106 Prozent nötig sein, um den Kreis auskömmlich zu finanzieren. Investieren will die Verwaltung in diesem Jahr etwa 78 Millionen Euro, das meiste davon (64, 6 Millionen) soll in Baumaßnahmen gesteckt werden, so Heise.

Zum ersten Mal in der rund fünfjährigen Geschichte des Kreises ist der Haushalt im ersten Anlauf vom Kreistag beschlossen worden. Dietger Wille (CDU), neuer Finanzdezernent, versprach jetzt sogar, den Haushalt für 2017 schon im Dezember dieses Jahres vorlegen zu wollen. Kai Lachmann

OZ

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