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Usedom Kreis vermittelt: Hohe Mietkosten für Flüchtlinge
Vorpommern Usedom Kreis vermittelt: Hohe Mietkosten für Flüchtlinge
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00:00 09.03.2016

Bei einem vom Landkreis initiierten Rund-Tisch-Gespräch zu überhöhten Mieten für Flüchtlinge mit Aufenthaltserlaubnis in Plöwen bei Löcknitz konnten Missverständnisse ausgeräumt werden. Darüber informierte Sozialdezernent Dirk Scheer nach einem Treffen mit dem Geschäftsführer der Jugendbegegnungsstätte am Kutzow-See Plöwen gGmbH, Helmut Grams, und dem zuständigen Job-Center. Mit horrenden Mietforderungen gegenüber anerkannten Asylbewerbern sorgte die Arbeiterwohlfahrt Ueckermünde für Schlagzeilen. Für einen Schlafplatz in einem Vier-Bett-Zimmer hatte die Organisation ein Nutzungsentgelt von monatlich fast 600 Euro verlangt.

Im Verlaufe des Gesprächs sei klar geworden, dass bei der Berechnung des Tagessatzes in Höhe von 17 Euro auch sogenannte Regelleistungen enthalten waren, die jedoch nicht nach SGB II abgerechnet werden können. Es seien, so Scheer, eben nicht nur der Bettenplatz, sondern auch Leistungen wie Betreuung und Verpflegung in Ansatz gebracht worden. Letztere könnten jedoch im Vertrag nicht zusammen mit dem Wohnraum als eine Kostenposition beim Jobcenter zur Abrechnung eingereicht werden. Bereinigt, so der Dezernent, betrage der korrekte Tagessatz nunmehr 10,60 Euro. „Wir konnten den Berechnungsfehler gemeinsam rasch als solchen herausfinden und korrigieren. Daraufhin hat die Geschäftsführung der Jugendbegegnungsstätte die Rückerstattung der überzahlten Beträge angeboten, was vom Job-Center angenommen wird“, erklärte Scheer.

OZ

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