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Usedom Kreisverkehr für Schalenser Kreuzung?
Vorpommern Usedom Kreisverkehr für Schalenser Kreuzung?
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17:38 09.05.2018
Das Chausseehaus am Abzweig nach Schalense steht den Ideen zur Einrichtung eines Kreisverkehrs buchstäblich im Weg. Quelle: Foto: Tom Schröter
Schalense/Hohendorf

Die Bundesstraße 111 stellt im Bereich des Abzweiges nach Schalense und Hohendorf seit jeher einen Unfallschwerpunkt dar. Zudem haben es Kraftfahrer, die von den Nebenstraße kommen, insbesondere im Sommer aufgrund des starken Verkehrsaufkommens schwer, auf die B 111 aufzufahren. „Ein Kreisverkehr anstelle der Kreuzung würde die Situation entspannen“, meint Wolgasts Bürgermeister Stefan Weigler (parteilos).

Erste Gespräche mit Vertretern zuständiger Behörden habe es gegeben, informierte Weigler am Montagabend die Mitglieder der Hohendorfer Ortsteilvertretung. Zunächst seien jedoch Gespräche mit dem Eigentümer des direkt an der Kreuzung stehenden Chausseehauses zu führen mit dem Ziel, das Gebäude von öffentlicher Seite zu erwerben. Denn: Das seit längerem offenbar unbewohnte Haus stehe der Einrichtung eines Kreisverkehrs im Wege.

Weitaus konkreter stellen sich die Pläne für das „Wohngebiet Wiesengrund Hohendorf“ dar, das sich über das frühere LPG-Gelände östlich der Hohendorfer Chaussee erstreckt. Der Bebauungsplan sieht auf dem etwa zwei Hektar großen Areal in Nachbarschaft zum Geschäftssitz der Peeneland Agrar GmbH die Ausweisung eines allgemeinen Wohngebietes mit 21 Eigenheimbauplätzen vor, wie Peeneland-Geschäftsführer Bernard Kowolik als Vorhabenträger bestätigte.

Am Montag sprach sich die Ortsteilvertretung dafür aus, dass die Straßen im betreffenden Wohngebiet öffentlich gewidmet und somit künftig in Regie der Kommune bewirtschaftet werden sollen. Denn, so wurde argumentiert, sollten die Straßen an die künftigen Grundstückseigentümer anteilig mitveräußert werden, könnte sich dies als ein Hemmnis beim Verkauf der Parzellen herausstellen. Schließlich kämen auf die Eigentümer dann auch die Unterhaltungskosten für die Fahrbahnen zu.

Wie Kowolik mitteilte, sei Peeneland schon Eigentümer der betreffenden Fläche. Auch gäbe es bereits erste Anfragen interessierter Häuslebauer. 2019/2020 solle mit der Erschließung des Wohnviertels begonnen werden, von dem sich der Ortsteil einen spürbaren Zuzug neuer Einwohner verspricht. Auch daher empfahl die Ortsteilvertretung der Wolgaster Stadtvertretung per Beschluss, am kommenden Montag den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss zum Bebauungsplan zu fassen.

Unterdessen müssen sich Einheimische und Gäste schon in Kürze auf umfangreiche Bauarbeiten in Schalense einstellen. Die Dorfstraße soll im Bereich des Teiches mit einem neuen Durchlass ausgestattet werden, sodass ein Absacken der Fahrbahn an dieser Stelle künftig vermieden wird. Laut Information der Stadtverwaltung soll ab Mitte Mai eine Tiefbaufirma den neuen Schacht bauen. Die Arbeiten können sich nach Einschätzung des Fachdienstes Bauen bis September hinziehen. Außer der Sanierung des Durchlasses ist ein Umbau der Fahrbahnquerung geplant, der eine Sperrung der Straße und eine Umleitung erfordere.

Tom Schröter

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