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Kritik: Beton statt Naturstein?

Wolgast Kritik: Beton statt Naturstein?

Postel-Chef moniert geplante Böschungsgestaltung am Wolgaster Lustwall

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Die Böschung an der Straße Am Lustwall soll künftig, anstatt mit Natursteinen, mit Beton abgefangen werden. Die Frage steht im Raum, ob dies mit den Zielen der Altstadtsanierung vereinbar ist.

Quelle: Tom Schröter

Wolgast. Geht im Bereich der Wolgaster Altstadt derzeit ein Stück historische Bausubstanz verloren? Martin Schröter, Geschäftsführer des Postel, hat diese Befürchtung. Im Zuge des laufenden Neuausbaus der Straße Am Lustwall wurde die aus beschlagenen Findlingen bestehende Böschungsbefestigung entfernt. Statt des Naturmaterials sollen nun Betonelemente in L-Form bzw. Wände aus Betonpalisaden verbaut werden.

„Die ursprüngliche, über 150 Jahre alte Anlage mit Findlingen an der Böschung wäre damit nachhaltig zerstört“, ärgert sich der Postel-Chef, der bezweifelt, „dass dies im Sinne einer behutsamen Stadtsanierung und des Denkmalschutzes geschieht“. Seiner Meinung nach handele es sich bei der Verwendung von Beton um Frevel, gegen den er vorgehen wolle. „Als Betreiber des Postel im benachbarten historischen Postgebäude liegt uns besonders an einer ästhetisch ansprechenden und denkmalschutzgerecht behandelten städtischen Umgebung“, verdeutlicht Schröter, der sich mit seinem Anliegen an den Wolgaster Sanierungsträger BauBeCon GmbH wandte.

Von dort werde er auch eine Antwort erhalten, sagte auf Anfrage Sylvia Tammert, bei der BauBeCon Projektleiterin für das Sanierungsgebiet Wolgast. In der vorigen Woche sei das Thema im Sanierungsrat im Beisein von Bürgermeister Stefan Weigler und Fachbereichsleiterin Gabriele Rothbart besprochen worden. Im Ergebnis des Termins sei allerdings nicht davon auszugehen, dass an der Planung, die zuvor zum Beispiel vom Schweriner Bauministerium in der vorliegenden Form genehmigt worden sei, jetzt noch etwas zu ändern.

Die Baufirma habe den Komplettauftrag erhalten, der auch die Verwendung von Betonelementen an der Böschungswand beinhalte. Außerdem, so Tammert, sei davon auszugehen, dass besagte Findlinge nicht schon im Zuge der Anlage des Lustwalls im Jahr 1828 verbaut wurden, da die Straße Am Lustwall wohl erst zu einem späteren Zeitpunkt verbreitert wurde.

Von ts

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