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Usedom Kritik an Sellering und Aufruf zum Dialog
Vorpommern Usedom Kritik an Sellering und Aufruf zum Dialog
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00:00 26.04.2017

Teurer Staatssekretär, wenig Nutzen Zu OZ-Beitrag „Sellering bricht Gespräch ab“ ,OZ vom 24.04.17:

Herr Ministerpräsident, das war ein sehr schwacher Auftritt und Abgang in Wolgast. Es reicht nicht, zur Eröffnung eines Bürgerbüros in Vorpommern zu Schnittchen und Sekt vorbeizuschauen und auf Probleme der Region mit Statements einzugehen. Es reicht nicht, einen Staatssekretär (Dahlemann) in Anklam zu platzieren und der Meinung zu sein, der wird es schon richten. Patrick Dahlemann verursacht monatlich nur hohe Kosten. (Besoldung, Büro,Stellvertretender, Dienstwagen). Brauchen Sie wirklich in der Region einen Staatssekretär, der monatlich meldet „Es brennt noch Licht im Keller Vorpommern“? Aber Sie brauchen nicht vorbeizukommen, ich weiß, wer es angelassen hat und habe es ausgemacht. Es reicht nicht, in Wolgast politisch Flagge zeigen zu wollen, es müssen Probleme in der gesamten Region Vorpommern gelöst werden. Dafür haben ihnen die Bürger von Mecklenburg-Vorpommern das Vertrauen ausgesprochen. Auch wenn Schwerin im Westen von Mecklenburg liegt , sind Sie und Ihre Minister auch für Vorpommern zuständig. Am Dienstwagen sollte es nicht scheitern, man könnte einen Zweitwagen aus Neubrandenburg abziehen. Karl-Heinz Rinke

Wolgaster lassen sich Mund nicht verbieten Zum gleichen Beitrag und zur selben Thematik:

Zwei Dinge beschäftigen mich: Glaubt Herr Beitz wirklich, dass ein Bürgerbüro seiner Partei die Altstadt belebt? Welcher Wolgaster geht deswegen dorthin? Was könnte einen Urlauber reizen? So kann man sich die ganze Sache auch schönreden. Der Verlust vieler Arbeitsplätze, die Schließung von Ämtern und Institutionen hat dazu geführt, dass die Menschen immer seltener in Wolgast einkaufen. Das Gegenteil erlebt man donnerstags am Markttag, der lockt noch immer viele Einheimische.

Die zweite Sache ist das unendliche Thema Krankenhaus. Unter Herrn Sellerings Regierung und von seiner Ministerin wurden die Beschlüsse gefasst und umgesetzt. Es gab da ja mal die Aussage, es gehöre nicht in seine Verantwortung.

Jetzt wird alles auf den CDU-Minister geschoben. Wir Wolgaster wissen inzwischen längst, dass sich nicht wirklich der alte Zustand neu herstellen lässt. Ich sagte es schon mal, ich bewundere die Bürgerinitiative.

Nun war der Ministerpräsident verärgert, dass man ihm den angenehmen, unverbindlichen Termin kaputt gemacht, ihm nicht zuhören wollte. Ich weiß nicht, ob die Protestler sich an Regeln des Anstandes gehalten haben. Aber ihren Protest, ihren Unmut kann ich gut nachvollziehen. Vor allem wenn man das Gefühl haben muss, veräppelt zu werden. Bravo übrigens für den Bürgermeister.

Jeder, der aus Schwerin zu uns in die Stadt kommt, sollte wissen, wir sagen unsere Meinung, auch wenn sie nicht passt.

Ilona Heiden aus Wolgast

Vernünftiges Gespräch unerlässlich Noch einmal zum Eklat:

Alle Seiten sollten sich wieder beruhigen, damit am Ende ein vernünftiges Ergebnis zustande kommt. Immerhin liefen die Gespräche innerhalb des SPD-Bürgerbüros, auch zwischen Frau Kieser von der Bürgerinitiative und Herrn Sellering, ruhig ab. Mutige Entscheidungen muss man treffen, aber man muss sich dafür Zeit lassen, denn „gut Ding’ will Weile haben“. Das neue SPD-Bürgerbüro als sinnlosen Posten zu bezeichnen, ist unerhört. Erst wird sich beschwert, dass die Landespolitik sich nicht um unsere Region kümmert und sie vernachlässigt. Jetzt hat man diesen Fehler eingesehen und engagiert sich für Vorpommern, da beschwert man sich wieder darüber. Marcus Stock, Liepe

OZ

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