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Anklamer Stadtgeschichte in alten Bildern

Anklam Anklamer Stadtgeschichte in alten Bildern

Neues Buch erschienen: „Die Hansestadt Anklam 1948 - 1989“

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So sieht der Marktplatz heute aus. In der Hansestadt mit den Ortsteilen leben gegenwärtig über 13 000 Menschen.

Quelle: Günter Manthei

Anklam. Wir leben in einer Zeit der Globalisierung, digitalen Welt und gestochen scharfer Bilder. Nur wenn man ein altes Familienalbum aus dem Regal nimmt, werden wir an einen längst abgelaufenen Zeitraum der schwarz-weißen Bilder erinnert, die heute einen wertvollen Schatz darstellen.

 

OZ-Bild

Einband: Das Marktgeschehen in Anklam im Jahr 1949.

Quelle:

In dem jetzt erschienenen Buch „Die Hansestadt Anklam 1948–1989“ von Wilfried Hornburg wird ausschließlich mit Fotografien bescheiden, aber auch selbstbewusst Rückschau auf den Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg, Wiederaufbau und die kulturellen und sportlichen Aktivitäten der Kreisstadt Rückschau gehalten. Für die DDR gab es keinen Marshall-Plan wie im Westen. Alles, was neu entstand, präsentierte den damaligen Zeitgeist, Zweckmäßigkeit und die ewige Plage des Materialmangels.

„Schwerpunkt der Entwicklung waren andere Orte im Bezirk, allen voran die Bezirksstadt Neubrandenburg. Insofern ist es erstaunlich, was bei allen Schwierigkeiten und Problemen durch das Engagement der Menschen erreicht werden konnte“, wird in der Einleitung formuliert. Wer den Bildband durchblättert, wird an Hand von 160 Fotos noch einmal an die Jahrzehnte in der DDR erinnert. Wer weiß heute, dass der Handwagen die schwierige Nachkriegsära und der Intershop allmählich den DDR-Zerfall einleiteten? Es wäre wünschenswert, in der nächsten Ausgabe jedes Kapitel mit einigen Fakten und Erklärungen für die Nachgeborenen einzuleiten.

Jahreszahlen unter den Bildern erleichtern ungemein die Erinnerung. Ein bedeutender Teil der Stadtgeschichte wird hier reflektiert. Insbesondere der Bau der Schwimmhalle, die Pflichtteilnahme an Maidemonstrationen, Pionier- und FDJ-Veranstaltungen, die späteren Friedensgebete und Menschenketten. Erinnert wird an die einst breitere Infrastruktur, denn Molkerei, Kleiderwerk, Agrarflugstützpunkt, Landmaschinen-Instandsetzungswerk gehörten einst in die Stadt. Das Buch ist eine ausgezeichnete Informationsquelle für Einheimische und Neubürger.

Erhältlich: Sutton Verlag Erfurt, ISBN: 978-3-95400-725-7

Günter Manthei

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