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Der Usedomer Naturpark lädt zum Abtauchen ein

Usedom Der Usedomer Naturpark lädt zum Abtauchen ein

Die BUND-Wanderausstellung „Vielfalt in unseren Meeren“ macht Station im Klaus-Bahlsen-Haus.

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Der Seehund

Usedom. Der Naturpark Insel Usedom bietet zurzeit neben seiner Dauerausstellung, die den Lebensräumen der Insel gewidmet ist, eine spannende Meeresschutzausstellung über das Leben in Nord- und Ostsee an. Bis zum 31. Oktober ist im Klaus-Bahlsen-Haus die BUND-Wanderausstellung „Eingetaucht — Vielfalt in unseren Meeren“ zu sehen.

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Die Seenelke

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Sie zeigt auf zwanzig Farbpostern mit großformatigen Fotos die faszinierenden Lebensräume in den Tiefen der Meere. Weit vor den Küsten von Nord- und Ostsee in der 12- bis 200—Seemeilen-Zone existiert eine Unterwasserwelt aus Riffen und Sandbänken, die bunter und artenreicher ist, als es sich die meisten Menschen vorstellen können. Fast jeder Felsen hier ist dicht von Seenelken, Schwämmen und sogar Korallen besiedelt.

Dazwischen tummeln sich Lippfische, Meeresnacktschnecken, Seesterne und Schweinswale, die so farbenprächtig sind, dass sie eher in tropischen Gewässern zu erwarten wären. Mit der Ausweisung von insgesamt 10 Natura 2000-Schutzgebieten in der deutschen Nord- und Ostsee hat Deutschland eine Vorreiterrolle im europäischen Meeresschutz übernommen.

Inzwischen ist fast die Hälfte der deutschen Meeresfläche Teil des europäischen Natura 2000-Netzwerks. Doch diese fragilen Lebensräume sind, obwohl als Schutzgebiete ausgewiesen, bedroht. Denn Fischerei, Müll, Schadstoffe, Rohstoffabbau und Klimawandel setzen den marinen Ökosystemen zu.

Die Ausstellung, die vom BUND-Projektbüro Meeresschutz Bremen konzipiert wurde, stellt diese Unterwasserlandschaften aus Riffen und Sandbänken mit ihren Lebewesen vor. Daneben werden grundlegende Informationen über das Ökosystem Meer und über Seevögel vermittelt. Auch aktuelle Umweltprobleme wie Klimawandel, Überfischung und Plastikmüll werden thematisiert. Außerdem beinhaltet die Meeresschutzausstellung ein Such-Spiel für Kinder, bei dem mit Hilfe einer Taucherbrille verschiedene verborgene Meerestiere entdeckt werden können.

Öffnungszeiten: Das Naturschutzinformationszentrum ist montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

 

dp

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