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Die guten Geister legen wieder los

Stolpe auf Usedom Die guten Geister legen wieder los

Im Schloss Stolpe läutet das Damen-Salon-Trio „Klatschmohn“ ein umfängliches Programm bis Oktober ein

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Das bereits erstaunlich gut restaurierte Schloss Stolpe auf Usedom unterm farbenfrohen Regenbogen. Der Förderverein hat für 2016 wieder ein umfangreiches Programm zusammengestellt, das Gästen Musik, Literatur und darstellende Kunst bietet.

Quelle: Dr. Bernd Rosier

Stolpe auf Usedom. Für die schier unermüdlichen Schlossgeister von Stolpe ist der ohnehin kurze „Winterschlaf“ schon längst wieder passé. Jetzt aber legen sie programmatisch und öffentlichkeitswirksam so richtig los. Nach dem Seniorenball am 1. Mai beginnt der bunte Reigen öffentlicher Veranstaltungen mit dem Damen-Salon-Trio „Klatschmohn“, das am 26. Mai gleich für einen außergewöhnlichen musikalischen Auftakt sorgen dürfte.

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Im Schloss Stolpe läutet das Damen-Salon-Trio „Klatschmohn“ ein umfängliches Programm bis Oktober ein

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In der Folgezeit gibt es regelmäßig Konzerte, Vorträge und Ausstellungen. „Damit wollen wir nicht nur das kulturelle Leben auf Usedom bereichern, sondern auch möglichst viele Leute in unser reizendes Schlösschen in der Nähe des Haffs locken“, erläutert Professor Wolf-Dieter Batzdorf (68), der im Vorstand des Fördervereins nun für die wichtige Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich zeichnet.

Insgesamt zählt die umfängliche Planung 21 Veranstaltungen. Neben Chören (am 4. Juni) gastieren Ensembles und Instrumentalsolisten, wird Jazz genauso intoniert wie Klänge aus dem Barock und Musikgeschichten wie „Peter und derWolf“. Längst sind die Veranstaltungen im Schloss, häufig verbunden mit einem netten Pausengespräch oder einem Glas Wein im Anschluss, so etwas wie ein angesagter Geheimtipp. Oft sind die Stuhlreihen im Saal dicht gefüllt. Und obwohl die Eintrittspreise in der Regel bei 15 Euro nach oben begrenzt sind, hilft die große Besucherzahl wirtschaften. Denn das Schloss soll sich auch künftig Schritt für Schritt seinen Besuchern attraktiver präsentieren.

Mit erfolgreichen Veranstaltungen hilft der Förderverein am besten, die Finanzierung der Bau- und Sanierungsvorhaben abzusichern. So soll möglichst noch im Oktober dieses Jahres mit der Renovierung und Wiederinstandsetzung der Eingangshalle nach dem Vorbild des Originals von 1910 begonnen werden. Ein entsprechendes Projekt ist bereits „durch“, Verein und Gemeinde bemühen sich nun gemeinsam und intensiv um den für Fördergeld unerlässlichen Ko-Finanzierungsanteil. Im Gespräch ist außerdem ein verlockendes Angebot von Kunstschmied Ernst-Wilhelm Langhoff. Er will dem Schloss zu günstigen Konditionen die Replik eines großen Leuchters herstellen.

„Darüber hinaus sind wir miteinander im Gespräch, den Arkadengang wiederherzustellen und eventuell auch den dritten Schlossturm wieder begehbar zu machen“, verdeutlicht Batzdorf, dass sich der knapp 200 Mitglieder zählende Förderverein – und besonders sein Vorstand um Professor Gunther Mlynski – auch kontinuierlich um die Fortsetzung der Sanierungsvorhaben kümmern. Kein leichtes Unterfangen für ein ehrenamtlich arbeitendes Gremium; aber an ehrgeizigen Zielen wächst ja bekanntlich der Mensch; erst Recht, wenn es um Kultur und Kunst geht.

Öffnungszeiten des Schlosses: dienstags bis freitags 11 bis 18 Uhr, sonnabends und sonntags 14 bis 18 Uhr; Anmeldung zu Führungen unter ☎ 038372 / 71 873 oder

0173 / 82 55712 sowie im Netz unter www.schloss-stolpe.de

Programmtipps

4. Juni Chorkonzert mit gemischten Chören aus Ückeritz und Storkow;

5. Juni Ausstellungseröffnung „Herrenhäuser-Supermärkte“; Malerei und Grafik von Sibylle Duhm-Arnaudov und Peter Lauck;

18. Juni Dorffest mit anschließendem Tanz im Schloss;

19. Juni Jazz-Frühschoppen mit der Old-Time-Memory-Jazzband aus Jena;

22. Juni „Hecken Rosen Reime“ eine musikalische Sommerwanderung mit Texten von Fontane&Strittmatter;

2. Juli Lesung mit Peter Bause: „Man stirbt doch nicht im 3. Akt“

Steffen Adler

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