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Emsiges Treiben auf Zinnowitzer Bühne: Vineta wird erbaut

erhob sich Vineta Emsiges Treiben auf Zinnowitzer Bühne: Vineta wird erbaut

Neues Bühnenbild mit Mauer und prunkvollem Palast / Am 9. Juli wird sich die sagenhafte Stadt theatralisch aus den Fluten erheben

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Die Tribünen sind noch leer: Rayk Henning (l.) und Rick van Klaveren schleppen ein großes Stück der neuen Vineta-Mauer.

erhob sich Vineta. Langjährige Vineta-Fans werden sich die Augen reiben – wo ist das Holz-Boot? In diesem Jahr wurde es von der Zinnowitzer Bühne verbannt. Dafür feiert eine bewegliche, rund 16 Meter breite Mauer Premiere. „Die wird etwa 4,50 Meter hoch sein“, kündigt Hans-Jürgen Engel, Technischer Leiter der Vorpommerschen Landesbühne Anklam, an. Hinter dem großen Stadttor soll ein prunkvoller Palast auftauchen, denn der Sage nach ging Vineta bei einem Sturmhochwasser unter, weil in der Stadt Hochmut und Verschwendung vorherrschten.

OZ-Bild

Neues Bühnenbild mit Mauer und prunkvollem Palast / Am 9. Juli wird sich die sagenhafte Stadt theatralisch aus den Fluten erheben

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Seit gestern ist Engel mit seinen Mitarbeitern dabei, das neue Bühnenbild für die Zinnowitzer Vineta-Festspiele zu bauen. Erstmals auftauchen wird die versunkene Stadt am 9. Juli. Auf der gut acht Meter breiten Treppe, die die stolzen Vineter herunterkommen werden, sitzt jetzt Cathleen Dieckmann, Leiterin des Malsaals der Landesbühne. Sie bemalt die Holzstufen mit einer hellblauen Farbe. Immer wieder schaut sie auf das Modell. „So wird die Bühne aussehen“, sagt sie und zeigt auf die Schlosswand, die gerade ihre Kollegin Nicole Ihlenfeld streicht. Die Farben Rot und Blau mischt sie mit einem Schwamm. Die Bühnenmalerin lässt sich nicht stören, während um sie herum fleißig gehämmert, gebohrt und geschraubt wird. „In gut 14 Tagen soll die Bühne stehen“, sagt Engel, der seit 25 Jahren beim Theater ist. Und sich während der Sommermonate sicherlich immer wieder an den Film-Klassiker mit Bill Murray „Und täglich grüßt das Murmeltier“ erinnern wird. Chapeau Rouge in Heringsdorf, Hafenbühne Usedom, Vineta in Zinnowitz, Premiere in Barth, „Die Peene brennt in Anklam“ – Aufbau, Abbau, Jahr für Jahr wiederholen sich die Ereignisse. Routine, so sagt der Anklamer, ist es dennoch nicht. „Eher eine Herausforderung, ob auf den Bühnen auch alles klappt.“

Beispielsweise mit der Nebelmaschine, die „der Doktor besonders mag“, so Engel zur Vorliebe des Intendanten Wolfgang Bordel. Der schaut gerade vorbei. Mit Werkstattleiter Andre Lenz bespricht er den Bau des Podestes. All die Kulissen für das neue Stück „Die Stadt der Diebe“ entwarf Bühnenbildner Jörg Masser. „Vieles wird bereits in unseren Werkstätten in Anklam gebaut. Einiges entsteht aber auch vor Ort“, so Hans-Jürgen Engel, der übrigens bei allen Premieren der Open Air-Stücke dabei ist. Und dann immer unter Vollstrom steht. „In die Zuschauerrolle komme ich da nicht. Man ist schon angespannt und schaut, dass alles funktioniert.“

So wie die rollende Mauer, die auf dem unebenen Fußboden der Bühne problemlos verschiebbar sein muss. Immerhin wiegt ein Rollwagen rund 100 Kilogramm. Für die Ausfahrt hinter die Bühne müssen sogar Schienen gebaut werden. Das sei aber laut Engel gar nichts gegen den Aufbau der Usedomer Hafenbühne. „Hier in Zinnowitz ist alles da, eine Bühne, Umkleideräume, Tribüne. In Usedom gibt es einen leeren Platz.“ Seit gestern nicht mehr – die Hafenbühne steht, schließlich ist am 25. Juni Premiere für das Stück „Linie 1“.

Bühne frei für Gaukler, Dünenritter und Elfenkrieger

zum ersten Mal theatralisch aus den Fluten auf der Ostseebühne in Zinnowitz. Seither kämpften Elfenkrieger, Dünenritter, Schaumgeborene, Buchenbeiner, Gaukler, Findlinge, Widergänger und Märchenfiguren an der Seite der Stadt oder gegen sie.Vineta-Festspiele zeigt diesmal

„Die Stadt der Diebe“ vom 9. Juli bis

3. September jeweils Montag, Mittwoch, Donnerstag und Sonnabend

um 19.30 Uhr.

• www.vineta-festspiele.de

Henrik Nitzsche

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