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Feurige Show rund um eisige Skulpturen

Zinnowitz Feurige Show rund um eisige Skulpturen

Beim zweiten „Eis in Flammen“ sahen gestern Strandbesucher den Künstlern bei der Arbeit zu / Höhepunkt war eine Feuershow

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Stefan Lehwald aus Berlin schnitzt einen alten Mann in Winterkleidung.

Zinnowitz. Strahlender Sonnenschein, Musik, Kunst und zum Abschluss eine fulminante Feuershow: Gestern haben drei Bildhauer in Zinnowitz vor den Augen zahlreicher Strandbesucher Skulpturen aus einem dafür eher ungewöhnlichen Material erstellt – Eis. Nach dem Auftakt 2016 hat die Kurverwaltung erneut zum „Eis in Flammen“ geladen.

OZ-Bild

Beim zweiten „Eis in Flammen“ sahen gestern Strandbesucher den Künstlern bei der Arbeit zu / Höhepunkt war eine Feuershow

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Einer der Künstler ist, wie bereits im Vorjahr, Stefan Lehwald aus Berlin. Vorsichtig schabt er mit einem Schnitzmesser Teile vom 150 Liter großen Eisblock ab und bringt ihn Stück für Stück in Form.

„Das wird ein alter und warm angezogener Mann“, erklärt der 40-Jährige. Seit zehn Jahren arbeitet der Bildhauer nicht nur mit Holz, sondern auch mit Eis. „Das ist ein wunderbares Material und lässt sich schön bearbeiten“, sagt er. „Es wurde mithilfe einer besonderen Technik eingefroren, sodass unter der Oberfläche keine Luftblasen oder Risse eingeschlossen sind.“

Wieder dabei ist auch Stefan Seitz aus Berlin. „Ich arbeite nun seit 20 Jahren als Bildhauer und seit etwa acht Jahren mit Eis“, sagt er. „Heute erstelle ich unter anderem eine Feuermaske.“

An der Absperrung drängen sich zahlreiche Zuschauer. Sie machen Fotos und schauen den Eisbildhauern gespannt bei der Arbeit zu. „Ich glaube, ich könnte das nicht“, meint Claudia Breithaupt aus Thüringen. „Es ist beeindruckend, was sich aus Eis alles zaubern lässt.“ Zusammen mit ihrer Tochter ist die 43-Jährige derzeit zur Kur auf Usedom. „In Thüringen kennen wir das nicht“, sagt sie. „Das sieht wunderbar aus.“ Am besten gefällt ihr die Nixenfigur von Christian Fischer. Tochter Luisa hingegen ist unentschlossen. „Mir gefällt alles. Das sieht schön aus“, sagt die Achtjährige. „Ich mag Eis und Schnee und baue gern Schneemänner.“

Mutter und Tochter loben zudem die ideale Kulisse am Strand sowie das frühlingshafte Wetter. „Für uns ist das super“, sagt Künstler Lehwald. „Für das Eis ist dieses Wetter nicht ideal. Das Material ist vergänglich.“ Er zeigt auf die Schultern seiner Figur, von denen Wasser tropft. „Hier geht es schon den Bach herunter. Für Eisskulpturen ist Sonne schädlich“, sagt der Berliner.

Eine noch größere Belastungsprobe gibt es für die Eisskulpturen am Abend. Bei der Feuer- und Jongliershow lassen zwei Fakire mit Fackeln Feuerkreise durch die Lüfte wirbeln und Flammen auf ihren Körpern und um die Eisskulpturen tanzen. Vom Publikum ernten sie viel Applaus.

Katharina Ahlers

OZ

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